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Bücher fürs Drogennäschen

Laut Oliver Kahn riecht Fußball nach einer Mischung von Gras, Schweiß und Metall. Heinrich Heine befand, Sauerkraut sei ein toller Duft (»Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut! // Holdselig sind deine Gerüche.«) Es gibt so exzentrische Parfüm-Kreationen wie »Eau de Karotte« und nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans bewegte viele Journalisten die Frage, welchen Duft der Eyjafjallajökull habe.


Einen Berliner Parfümeur hat nun, so berichtet die SÜDDEUTSCHE, die Frage gelöst, wie Bücher riechen. Er hat in Kooperation mit Größen wie Karl Lagerfeld und Günter Grass das Parfüm »Paper Passion« kreiert, mit dem angeblich Leseratten zu betören sind. Ein Jahr lang brauchte es, bis er auf der Designmesse Mailand sein Werk präsentieren konnte, das weltweit erste Parfüm mit Papiergeruch. Angeblich riecht das Parfüm nach druckfrischem Buch. Für Menschen wie den Göttinger Verleger Gerhard Steidl soll der Geruch eines frischen Buchs so betörend wie ein Rauschmittel sein. Aber Vorsicht: Für Bibliophile kann die Droge Buch sehr teuer werden (es sei denn, sie bestellen ihre Bücher bei Jokers).


17 Versuche und 13 verschiedene Rohstoffe wurden für das neue Parfüm gebraucht. Nun soll Paper Passion weltweit in Buchhandlungen, Museumsshops, Concept Stores (was immer das ist) und so genannten Nischenparfümerien verkauft werden. Und wenn es stimmt, dass in Reisebüros mit Sonnenmilchduft mehr Reisen verkauft werden, dürfen wir Bibliophile uns freuen, wenn wir bald in allen Thalias und Hugendubels dieser Republik mit einem noch stärkeren Buchgeruch als bisher umworben werden.



Bild: Bücher © Lupo/www.pixelio.de


26.04.2012, 09.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2012

Jedes Jahr wird er aufs Neue vergeben: der Preis der Leipziger Buchmesse. Die siebenköpfige Kritikerjury nominiert jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.


Dieses Jahr wurden 15 Autoren ausgewählt - 15 von ursprünglich 470! Darunter befindet sich auch der junge Schriftsteller


Thomas von Steinaecker :

Der 1977 in Traunstein geborene Literaturwissenschaftler lebt als Autor, Journalist und TV-Regisseur in Augsburg. Er veröffentlichte bereits die Romane Wallner beginnt zu fliegen (2007), Geister (2008) und Schutzgebiet (2009), für die er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, darunter der aspekte-Literaturpreis 2007 und der Bayerischen Kunstförderpreis 2007.


Für den Preis der Leipziger Buchmesse bewirbt er sich dieses Jahr mit seinem Roman »Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen«. Der Klappentext macht neugierig: »Brillant, packend und raffiniert erzählt Thomas von Steinaeckers großer Zeitroman von unserer Welt, in der alle Sicherheiten endgültig abhanden gekommen sind und unsere Sehnsüchte in die Irre führen. Ein schlau-präzises und gespenstisch-surreales Porträt unserer Gegenwart.«


Die Jury befand:

"Ein fesselnder Büroroman aus der Welt der Finanzdienstleister, der die seelischen Verkrüppelungen des materiell orientierten Denkens kartographiert und darüber zur Allegorie der Gegenwart wird."


Ihren Favoriten unter den fünf Nominierten der Rubrik Belletristik können Sie übrigens selbst wählen. Hör- und Leseproben gibt es unter:  http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/ Wir Jokerianer aus Augsburg drücken natürlich besonders Thomas von Steinaecker die Daumen!

Die Preisverleihung findet dieses Jahr am 15. März 2012 um 16 Uhr in der Glashalle der Leipziger Messe statt.

Besuchen Sie uns auch zwischen dem 15. und 18. März an unserem Jokers-Stand E 401 in Halle 3. Wir freuen uns auf Sie!


Sie wären gern dabei, können aber leider nicht vor Ort sein? Kein Problem: Klicken Sie einfach den Livestream an!


Geschrieben von Anne Eichmann


15.03.2012, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glück zum Gewinnen

Hauptplakat(494x700).jpgWir Menschen können nicht dauerhaft glücklich sein. Unser Gehirn funktioniert nun mal so, dass es nur kurzfristig mit einer Dopamin- und Endorphin-Ausschüttung auf unerwartet »glückliche Ereignisse« reagiert. Mit dieser Aussage nimmt uns die Gehirnwissenschaft jede Illusion. Zum Glück aber müssen wir das ja nicht unbedingt glauben und dürfen weiterhin beglückt das tun, was wir am besten können eben dem Glück nachjagen.
Genauso vielleicht wie Kalle und Irina, die Protagonisten des neuen Kinohits »Glück«. Oder haben ein Obdachloser und eine Prostituierte sowieso keinen Anspruch auf Glück? Ist es für zwei vom Glück Verlassene überhaupt möglich, sich gegen ihr Schicksal aufzulehnen?


Keiner anderen als der Kult-Regisseurin Doris Dörrie glückt nach »Kirschblüten - Hanami« eine weitere kongeniale Darstellung des bedeutendsten aller Gefühle: Sie schrieb das Drehbuch und führte die Regie bei der facettenreichen Verfilmung der »Glück«-Geschichte aus dem Bestseller-Werk »Verbrechen« von Ferdinand von Schirach. Das ab dem 23.02.2012 über die Leinwände flimmernde Kino-Epos »Glück« ist also keineswegs Fiktion. Schließlich verfasste Ferdinand von Schirach seine Kurzgeschichten »Verbrechen«, aus denen »Glück« entstammt, nach wahren Begebenheiten aus seiner Anwaltskanzlei.


Szenenbild_01(700x510).jpgDie Story erscheint gleichermaßen komplex wie hoffnungslos: Die Kriegsflüchtige Irina, vergewaltigt und traumatisiert, strandet, fern ihrer Heimat, in Berlin. Als Prostituierte kämpft sie um ihr Überleben. Dort begegnet ihr der Punk Kalle: Als Obdachloser schlägt er sich in den Straßenschluchten durch. Die Beiden tun sich zusammen, und langsam beginnt die Sonne auf ihr kleines Glück hinab zu scheinen. Bis, ja, bis ihnen das Schicksal erneut einen Strich durch die Rechnung macht und ein Freier in ihrer Wohnung tot aufgefunden wird. Ist ihr winziges Stück vom Glück bereits endgültig verloren?


In ihrer unnachahmlichen Art erzählt Doris Dörrie die Liebe zweier Glückloser: Am 23. Februar startet »Glück« in den deutschen Kinos! Als eigentlich große Liebesgeschichte und kein großer Kriminalfall, so beschreibt Doris Dörrie in einem Interview, das Sie auf der Filmseite www.glueck.de nachlesen können, den Hintergrund des reellen Straffalls aus der Feder von Ferdinand von Schirach. Und von der Liebe und vom Glück können wir alle doch nicht genug bekommen, oder?


Dabei können Sie das Glück nicht nur auf der Leinwand bewundern, sondern jetzt, mit ein bisschen Glück, auch hören: Der Hörverlag vertonte »Glück« auf zwei Audio-CDs mit einer Laufzeit von 140 Minuten. Wir von Jokers verlosen zum Kinostart fünf Mal je ein Hörspiel zum Film inklusive je einem Original-Kinoplakat! Schicken Sie uns eine E-Mail a n aktion@jokers.de mit der Betreffzeile »Glück«


Viel Glück wünscht das Jokers-Team!

13.02.2012, 16.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

»Knigge«? Nicht von gestern!

Soll man einer Dame die Tür aufhalten oder in den Mantel helfen oder ist das unzeitgemäß? Und wie siehts andersherum aus, wenn die Dame dem Herrn die Jacke bereithält? Wer stellt wen korrekt vor? Darf man heute noch bei Tisch die Gläser klingen lassen? Gutes Benehmen ist nach wie vor ein schwieriges Terrain. Man kann eine ganze Menge falsch machen, wenn man den Benimmbüchern glauben will. Doch wer den gesunden Menschenverstand bemüht und sich an die Maxime hält, seinen Mitmenschen so zu begegnen, wie man es selbst gerne möchte, hat schon gewonnen. Dann nämlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich beim Gähnen die Hand vor den aufgerissenen Schlund hält, um seinem Gegenüber den Anblick des Gaumenzäpfchens zu ersparen; die linke Hand wohlgemerkt, denn die rechte ist zum Schütteln da und sollte nicht in Kontakt mit Mund, Nase und Ohren kommen...


So betrachtet ist Benimm kein Luxus, sondern erleichtert das Zusammenleben. Das war auch das Ansinnen eines Mannes, der stets mit dem Thema »Manieren« in Zusammenhang gebracht wird: der gute alte »Knigge«. Dabei hatte Adolph Freiherr Knigge (1752 1796) gar nicht die Absicht, ein Anstandsbuch zu verfassen. Vielmehr schrieb er ganz allgemein »Über den Umgang mit Menschen« (so der Titel des 1788 erschienenen Werkes). Exakte Verhaltensanweisungen findet man darin keine, die kamen erst später dazu. Knigge war von den Idealen der Aufklärung geprägt und sprach sich in seinem Buch für Taktgefühl und Höflichkeit aus. Nach seinem Tod wurde »der Knigge« unzählige Male umgeschrieben und durch Benimmregeln ergänzt, so dass er heute als DAS Anstandsbuch schlechthin gilt. 2004 übrigens ging ein Nachfahre des Verfassers, Moritz Freiherr Knigge, zu den Wurzeln seines Ahnen zurück und brachte eine moderne Adaption des Ursprungswerkes unter dem Titel »Spielregeln. Wie wir miteinander umgehen sollten« heraus.


Wer einen Blick in den Ur-Knigge werfen möchte:

Buch "Über den Umgang mit Menschen" bei Jokers



Zu den eingangs erwähnten Fragen hingegen sei ein Blick in folgende Lektüre empfohlen:


Buch "Der kleine Knigge"



Buch "Der neue Knigge" bei Jokers



Buch "Manieren" bei Jokers



Buch "Sichere Umgangsformen" bei Jokers



Buch "Tischkultur" bei Jokers



Buch "Stil und Etikette" bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger


Bild: Freiherr von Knigge/wikimedia

19.01.2012, 08.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vom Leiden des Lesers

Kennen Sie das auch? Zufällig haben Sie einen Ihnen unbekannten Autor entdeckt, haben wahllos eines seiner Bücher aus dem Regal gegriffen und gekauft: der Anfang einer großen Leidenschaft. Wochen später ertappen Sie sich dabei, wie Sie sämtliche Ihnen bekannten Online Shops nach dem 8., gerade neu erschienenen Fortsetzungsroman der Serie Ihres neuen Lieblingsautors durchsuchen, seine Werke vielleicht sogar im Original bestellen, weil sie noch nicht auf Deutsch erschienen sind, und sich Tage lang in ihren vier Wänden verbarrikadieren, um zu lesen. Sie tauchen ein in eine wunderbare, spannende, mitreißende Welt schwelgerischen Lesegenusses.


436692_R_K_B_by_Cisco Ripac_pixelio.de.jpgDoch dann passiert es: Lange nach Mitternacht haben Sie die allerletzte Zeile des bislang letzten Werks des Autors gelesen und Sie fallen in ein tiefes Loch. Es ist sogar möglich, dass Sie den Rest dieser sowieso schon kurzen Nacht nicht mehr schlafen können, weil Sie Gedanken um all die endlosen Tage machen, die sich scheinbar ewig düster ohne neuen Lesestoff von ihrem liebgewonnenen Dichter dahin strecken.


Müde klicken Sie sich am nächsten Feierabend durch die Listen mit Neuerscheinungen im Internet, doch irgendwie schafft es kein Titel, kein Autor, erneut Ihr Interesse zu wecken. Ich habe viele solcher deprimierender Phasen hinter mir: Immer dann, wenn ich einen Schriftsteller entdeckte, sah ich mich irgendwann damit konfrontiert, dass auch das beste Buch einmal zu Ende ist.


Zwischenzeitlich habe ich gelernt, wie ich mir »die Phase danach« etwas erleichtern kann. Ich habe es aufgegeben, unzählige andere Werke anzulesen, nur, um sie nach der zwanzigsten Seite enttäuscht aus der Hand zu legen (das hat wahrlich kaum ein Buch verdient), weil sowieso keines meine akut überhöhten Ansprüche erfüllen könnte. Wenn ich heute ein Buch, das mich zutiefst begeisterte, fertig gelesen habe, versüße ich mir die Wartezeit auf meine nächste heiße Buchflamme mit Verfilmungen früherer Lieblingstitel von mir. Und siehe da, die Stimulierung anderer sensorischer Kanäle (also Filmgucken statt Lesen) hilft tatsächlich meinen Kopf frei zu machen für weitere Buchentdeckungen.


Als es also letztens wieder so weit war und schweren Herzens die Lektüre zuklappte, die mich über Wochen gefesselt hielt, besorgte ich mir am nächsten Tag die Doppel-DVD zu genau jenen Geschichten, die mich in Jugendjahren um den Schlaf brachten: Verfilmungen zu »Die unendliche Geschichte« und »Momo«. Wer hätte es geglaubt: Zur Zeit verbringe ich jede Nacht mit Harlan Coben. Meine Augenringe sprechen für sich...


Bild: Buch © Cisco Ripac/www.pixelio.de




28.11.2011, 09.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Beim »Wühl-Spiel« sind Grips und Glück gefragt!

Sprachtalent allein reicht nicht, will man es beim Scrabble weit bringen. Es gehört auch immer eine Portion Glück dazu bei diesem Spiel, das regelrecht Suchtcharakter aufweist. Und darin liegt genau der Reiz. Schließlich kann man nicht beeinflussen, welche Buchstabensteinchen man zieht, um daraus Wörter zu bilden. Dann jedoch kommt das Köpfchen ist Spiel, um aus dem Buchstabensalat sinnvolle Wörter zu bilden. Und die sollten auch noch eine hohe Punktzahl bekommen. Nicht jeder Buchstabe zählt gleich viel, und so müssen die gebildeten Begriffe nicht nur existieren (Fantasiewörter sind nicht erlaubt), sondern auch die Buchstaben enthalten, die einen nach vorne katapultieren.


Eine schwierige Sache also! Herumwühlen ist angesagt, herumwühlen in der Sprache. Denn »to scrabble« heißt nichts anderes als wühlen, scharren oder auch krabbeln. Erfunden hat das Buchstabenspiel 1931 ein US-amerikanischer Architekt namens Alfred Mosher Butts. Er nannte es »Lexico«, später »Criss-Crosswords«. Richtig berühmt wurde es allerdings erst unter dem Namen »Scrabble« Ende der 1940er-Jahre. Da gehörten die Rechte bereits einem Anwalt und machten ihn vermutlich steinreich. Denn das Spiel mit den flinken Buchstaben gehört zu den beliebtesten weltweit. In 29 Sprachen kann geknobelt werden und wer eine Fremdsprache lernt und es einmal mit Scrabbeln versucht, weiß, ob er etwas gelernt hat.


Scrabble.jpgEchte Scrabble-Profis treten gerne gegeneinander an. Allein in Deutschland gibt es mehrere konkurrierende Wettbewerbe, etwa das »ZEIT-Scrabble-Turnier«, die »Deutschen Scrabble-Meisterschaften«, die »Scrabbinale« und die »Scrabble Masters«.


Wer es jetzt nicht mehr aushält und unbedingt scrabbeln muss: Bei Jokers findet er oder sie die nötige Grundausstattung!



Scrabble-Spiel Anniversary Edition bei Jokers


Scrabble-Spiel von Mattel bei Jokers


Duden Scrabble-Wörterbuch bei Jokers



Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger



10.11.2011, 15.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alternative Energien nutzen

Windkraft.jpgAlternative Energien sind in aller Munde. Doch was bedeutet das? Was kann der Einzelne tun, um sich unabhängiger von Atomenergie und den traditionellen Stromerzeugern zu machen? Was sind Vor- und auch Nachteile so genannter alternativer Energiequellen? Atom- und Kohlekraftwerke erreichen ihre Wirtschaftlichkeit auch dadurch, dass sie mit relativ geringem Platzbedarf dezentral Energie liefern können. Dennoch ist es heute nicht mehr vertretbar, die Risiken von Atomkraft und die Umweltbelastung von Kohlekraftwerken, auch vor dem Hintergrund der schwindenden Ressourcen, zugunsten der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Die Umwelt wird durch Atom- wie auch Kohleenergie stark beeinträchtigt: Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke erzeugen Abwärme, die in Flüsse oder die Luft abgeleitet werden muss. Was geschieht, wenn die Kühlung im Reaktor versagt, wissen wir alle. Kohlekraftwerke erzeugen enorm hohe Mengen an Kohlendioxid - trotz modernen Rauchgasreinigungsanlagen. Die terrestrische Biosphäre, also Wälder, können ihn "entsorgen" doch mit der fortschreitenden Entwaldung und Wüstenbildung ist dieses natürliche Mittel längst aufgezehrt. Atomkraftwerke werfen, wenn das Risiko, das sich schon im laufenden Betrieb ergibt, nicht weiter beachtet wird, das Problem der Endlagerung auf. Eine sichere Lösung für die Endlagerung von radioaktivem Material ist bis heute nicht gefunden worden.



Um Deutschland flächendeckend mit alternativem Strom zu versorgen, müsste das vorhandene Stromnetz stark ausgebaut werden, wobei die Versorgung mit alternativem Strom durch Wind- oder Sonnenenergie nicht immer konstant sein kann. Deshalb müssten verschiedene alternative Energiequellen kombiniert werden, um eine lückenlose und kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten.


Wir kommen wohl nicht darum herum, uns mehr Gedanken um unsere Bauweise zu machen. Heute ist es nicht mehr vertretbar, ein Haus zu bauen, ohne alternative und autonome Energiequellen einzubeziehen. Doch auch in alten Gebäuden kann nachgerüstet werden. Nicht nur Sonnenkollektoren auf dem Dach, auch richtige Dämmstoffe und alternatives Heizmaterial wie z.B. eine Pellets-Heizung machen viel Sinn. Was Sie selbst tun können und welche Energiequelle die richtige für Ihr Heim ist, zeigt das Buch "Handbuch Hausversorgung".



http://www.jokers.ch/3/15560334-1/buch/handbuch-hausversorgung.html



Bild: © Silka Kaiser/PIXELIO



15.04.2011, 18.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Du stirbst nicht

"Du stirbst nicht" das klingt ja zunächst einmal tröstlich. So, als würde alles gut. Aber als Helene Wesendahl, die Hauptperson des Romans mit dem zuversichtlichen Titel, im Krankenhaus erwacht, erscheint ihr gar nichts gut. Denn sie kann sich kaum rühren und Sprechen ist auch unmöglich. Eine fast unerträgliche Situation für die Frau, die als Psychologin und Mutter von fünf Kindern zuvor mitten im Leben stand.


Sie hatte eine Hirnblutung, wie sich langsam herausstellt. Nur langsam findet sich die Mittvierzigerin Helene wieder zurecht. Stückchen für Stückchen kehrt die Erinnerung zurück. An ihre Kinder aus zwei Beziehungen, an ihren Mann Matthes und daran, dass sie vor der Hirnblutung offensichtlich drauf und dran war, ihn zu verlassen.


Schmidt.jpgUnd sie erinnert sich auch an Viola. Die Transsexuelle war eine der wichtigsten Personen in Helenes Leben, eine Vertraute und Freundin. Die Erinnerung an die intensiven Begegnungen mit Viola helfen Helene, sich allmählich zurück ins Leben zu kämpfen. Sprach- und Gedächtnisverlust machen ihr allerdings schwer zu schaffen mehr als die halbseitige Lähmung, die auch kleinste Bewegungen zur Anstrengung werden lässt.

 


Dass all das so trocken, ironisch und trotz der Krankheitsthematik humorvoll dargestellt wird, das ist das Besondere an diesem Buch. Nicht umsonst hat "Du stirbst nicht" von Kathrin Schmidt 2009 den Deutschen Buchpreis erhalten. Zu Recht, denn die Gothaer Autorin hat ein faszinierendes Buch über ein besonders eindringliches Thema geschrieben, das ich wirklich nur empfehlen kann!



http://www.jokers.ch/3/15784980-2/buch/du-stirbst-nicht.html



11.04.2011, 21.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rekordverdächtige Bücher

Schneller, höher, weiter Dieses Motto gilt nur für sportliche Höchstleistungen? Weit gefehlt! Auch Bücher stellen rasante Rekorde auf. So konkurrieren sie etwa darum, welches denn nun das grösste, teuerste, schwerste, seltenste, meistverkaufte, schnellste ist. Ja, Sie haben richtig gelesen: das schnellste Buch. Die Stiftung Lesen wollte herausfinden, ob es möglich ist, ein Buch an einem einzigen Tag zu schreiben, lektorieren, setzen, drucken, binden, ausliefern, verkaufen, lesen, rezensieren. Es klappte. 2003 startete das Turbo-Buch, geschrieben von einem AutorInnen-Kollektiv mit 96 Seiten und einer Auflage von einmalig 1.000 Exemplaren. Thema: Tempo, was sonst...


Normalerweise geht es bei der Buchproduktion nicht mit Überschallgeschwindigkeit zu, vor allem nicht bei schwergewichtigen Schmökern, die jedes Bücherregal sprengen. Lange Zeit galt ein elefantöser Bildband über das Königreich Bhutan als grösstes Buch der Welt. Mit 1,52 x 2,13 Metern und einem Gewicht von 65 Kilogramm machte er mächtig was her. Der Rekordhalter wurde allerdings kürzlich entthront von einem noch gewaltigeren Schmöker, der sagenhafte 3,07 x 3,42 Meter misst. Mit diesen Ausmassen passt der Bildband des Autoherstellers Mazda nicht einmal mehr durch eine normale Tür.


Devil_codex_Gigas.jpgDas grösste handschriftlich gefertigte Buch des Mittelalters ist übrigens der "Codex Gigas" (gigas = griechisch für riesig), der es bereits auf 50 x 90 cm und ein Gewicht von fast 75 Kilogramm brachte. Nebenbei bemerkt: Schelme bezeichnen schon mal das Entlebuch als grösstes Buch der Schweiz. Dieses malerische Schweizer Tal im Kanton Luzern ist 397 Quadratmeter gross.


Nun sollte man annehmen, derart riesige Bücher seien auch entsprechend schwer. Keine Frage, sie bringen ordentlich Gewicht auf die Waage, aber leider nicht genug. Denn das wohl schwerste Buch Welt ist verhältnismässig klein. "Das Buch der Apokalypse" von Salvador Dali ist gerade mal 78 x 86 cm gross, mit seinen 210 Kilogramm allerdings so schwer wie ein Pony. Grund dieses stattlichen Übergewichts ist die Herstellung des Wälzers aus dickem Pergament.


Die Liste der Buch-Superlative kommt nun zum Thema Geld. Was kostet das teuerste Buch aller Zeiten? Eine ganze Menge, wenn man einen Fantasiepreis in schwindelnder Höhe ansetzt. Das hat der Schweizer Philosoph Tomas Alexander Hartmann getan und für sein Werk "Die Aufgabe" schlappe 153 Mio.Euro veranschlagt. Kein Pappenstiel für ein 13-seitiges Bändchen. Allerdings machte der Autor geltend, er habe 30 Jahre für die Fertigstellung gebraucht. Das ist trotzdem noch ein fürstliches Honorar. Ob das Werk jemals an den Mann oder die Frau gebracht werden konnte, ist nicht bekannt.


Ganz real teuer hingegen ist das ornithologische Buch "Die Vögel Amerikas" aus dem 19. Jahrhundert, das bei einer Rekordversteigerung bei Sothebys für 8,6 Mio. Euro unter den Hammer kam. Dagegen wirkt die erste Shakespeare-Gesamtausgabe von 1623, die in derselben Auktion für 1,8 Mil. Euro versteigert wurde, fast wie ein Schnäppchen. Lange sparen müsste man auch auf den "Codex Aureus", so er denn verkäuflich wäre. Diese über und über mit Gold und Edelsteinen verzierte Kostbarkeit lagert im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und wird auf 80 Mio. Euro geschätzt.


Wir von Jokers backen lieber kleinere Brötchen. Unsere Bücher sind allesamt handlich und ihr Erwerb führt garantiert nicht zum finanziellen Ruin. Stöbern Sie doch mal wieder in unserem Online-Shop!


Bild: Codex Gigas/wikimedia


26.03.2011, 00.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hörbücher: Kino für die Ohren!

Wer nicht lesen will, muss hören Hörbücher sind nur etwas für Lesemuffel? Irrtum! Die "sprechenden Bücher" sind etwas ganz Besonderes und verbreiten ihren eigenen Zauber: grosse Literatur, knisternde Spannung, beste Unterhaltung vorgetragen von grossen Stimmen. Kino für die Ohren!


Maedchenohr.jpgWas heute als Audiobook boomt, begann um 1890 mit der "Beschiessung von Paris", ein etwa zwei Minuten langes "Hörbild", das eine Schlacht aus dem Deutsch-Französischen Krieg akustisch darstellte gespeichert mittels Tonwalzen auf dem Phonographen. Es folgten erste Tonaufzeichnungen mit Dichterlesungen, die mit dem Aufkommen der Schallplatte Anfang des 20. Jahrhunderts auch einem breiten Publikum zugänglich wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die ersten Hörbücher im eigentlichen Sinne produziert, hauptsächlich für Blinde und Sehbehinderte. Diese so genannten Sprechplatten fanden schnell auch unter sehenden Literaturbegeisterten Anhänger. Legendär ist die Schallplattenfassung von Goethes Faust in der Inszenierung von Gustaf Gründgens aus dem Jahr 1954. Schon damals "liehen" bekannte Schauspieler ihre Stimmen dem Hörbuch: Will Quadflieg etwa oder Thomas Mann, Helmut Qualtinger, Klaus Kinski, Erich Kästner, Günter Grass... In den 1970er-Jahren lösten Hörkassetten die Sprechplatten ab und rund 20 Jahre später setzte sich das auch heute gebräuchlichste Medium für Hörbücher durch, die CD.


Heute gibt es beinahe jedes erdenkliche Buch auch in der Hörversion, entweder als Hörspiel aufbereitet oder vorgetragen von einem Sprecher oder einer Sprecherin. Beide Varianten haben ihren Reiz. Seien wir ehrlich, davon haben wir in der Schule doch geträumt: die endlos langen Klassiker ganz gemütlich zum Lauschen. Einfach zurücklehnen, aufs Knöpfchen drücken und schon ist man mitten drin im Geschehen. So erschliessen Hörbücher durch die Kunst des Vortrags auch manch harten literarischen Brocken. Und sie lassen die schöne Tradition des Erzählens wieder aufleben.


Auch bei Jokers gibts was auf die Ohren! Lauschen Sie mal rein in unsere grosse "Hörbibliothek":


http://www.jokers.ch/1/1200000/hoerbuecher.html


Bild: © Rainer Sturm/PIXELIO



17.03.2011, 16.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Laura Laktose:
Ist das erste Buch mit den 1600 Lebensmitteln
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Marianne:
Es tut mir noch immer so leid dass ich erst v
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Anne:
Ich habe sehr lange Zeit online Schack gespie
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Marie:
Ich bin generell begeistert von den Schüssle
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schuessler aslze:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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