Jokers Blog Schweiz

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Buchhändler

Martin Knauth weiss, was Bücher-Fans wollen

Habe Sie sich schon einmal gefragt, welche Köpfe eigentlich hinter den tollen Angeboten bei Jokers stecken? Tag für Tag arbeitet ein eingeschworenes Team begeisterter Bücherfreunde daran, andere Bücherfreunde mit dem Besten aus Film, Buch und CD zu versorgen. Jetzt können Sie uns mal kennen lernen: Nach und nach stellen sich die Jokerianer vor und plaudern ein bisschen aus dem Nähkästchen.


Heute stelle ich Ihnen Martin Knauth vor, den Mann, der weiss, was Bücher-Fans wollen. Früher traf er in der Augsburger Jokers-Filiale den Geschmack der Kunden - heute tut er das vom Schreibtisch aus. Ständig hält der Filialmanager Augen und Ohren offen für interessante Themen und Ideen. Mit dem richtigen Riecher wählt er dann das Sortiment der Filialen aus, stellt Themen-Tische zusammen und koordiniert das Filial-Marketing. Ein besonders feines Näschen beweist er regelmässig fürs Antiquariat. So ist Martin Knauth auch immer der Mann der Stunde, wenn für Jokers-Gewinnspiele wertvolle Buch-Preise ausgesucht werden.


Martin Knauths persönliche Leidenschaft gilt dem Hörbuch. Deshalb gibt es in Jokers-Filialen auch eine bessere Auswahl als bei vielen anderen: Jokers ist in Sachen Hörbuch ein echter Geheimtipp und dabei auch noch so günstig. Am Liebsten hört der gelernte Buchhändler die Werke von Sir Peter Ustinov. Den hat er sogar schon persönlich getroffen natürlich bei einer Lesung im Buchladen: "Super Auftritt, cooler Typ, ein echtes Vorbild."


Privat entdeckt der Metropolen-Fan gerne die Grossstädte dieser Welt. Sein grosser Wunsch: einmal in eine New Yorker Jazz-Bar gehen.


http://www.jokers.ch/3/16073902-1/hoerbuch/was-ich-von-der-liebe-weiss-3-cds.html


04.03.2011, 00.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nicht alle suchen Schnäppchen

Zwar sollen auch BuchkäuferInnen im Internet Schnäppchen lieben, aber noch wichtiger ist ihnen, dass sie rund um die Uhr an Lesestoff kommen und es ein großes Angebot („alle gängigen Verlage“) im Shop gibt.

prozenteBeides kann ich gut nachvollziehen. Auch ich sehe mich in der Zwischenzeit oft lieber im Internet um, wenn ich etwas kaufen will, als in der Stadt. Vor dem Computer sitzend komme ich in jeden Laden zu jeder Zeit hinein, in der Stadt muss ich mich an bestimmte Öffnungszeiten halten. Und nach Feierabend ist mir oft die Zeit zu knapp oder zu wertvoll. Also setze ich mich gegen 21 oder 22 Uhr zum Shoppen hin. Da kann ich in Ruhe herumstöbern, Preise und Produkte, Beschreibungen und Abbildungen vergleichen. Ein Einkaufseldorado!

Und wenn es um Bücher geht: Die großen Internetbuchhändler haben im Prinzip ja alle die gleichen Angebote und gleichen Verlage im Programm. Es gibt nur wenige Unterschiede. Außer natürlich man kauft bei Jokers. Wir haben zwar auch die gängigen Verlage im Programm, aber im Prinzip fast nur Restauflagen von Büchern. Das, was anderswo nicht mehr verkauft wird, gibt es bei uns – immer zu einem günstigen Preis. Um die 10.000 Bücher! Selbst wenn Sie gerade nicht ein Schnäppchen suchen sollten: Bei Jokers werden Sie es trotzdem finden!

Jokers

(geschrieben von Matthias Stöbener)

15.09.2008, 10.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vertreterkonferenzen

Schon Wochen vor der Konferenz brach unter den Vertriebsleuten und Lektoren die helle Aufregung aus. Mappen mit Material und Hintergrundwissen wurden aufbereitet, man überlegte sich, wie man am besten die Bücher vorstellt, die von den Vertretern an die Buchhändler verkauft werden sollten. Die so genannten Vertreterkonferenzen sind mir selbst heute noch, nach mehr als acht Jahren, in bester Erinnerung. Damals arbeitete ich selbst noch als Lektor und hatte auf diesen Konferenzen die Aufgabe, die Bücher des neuen Programms vorzustellen, die ich betreute. Keine leichte Aufgabe, nichts für Leute, die nicht reden können.

Jedes Buch musste in seiner Eigenart und Bedeutung vorgestellt werden. Und das oft in ein paar Minuten, denn es gab viele Bücher, die vorgestellt werden mussten. Wie aber die kritischen Vertreter von einem Produkt überzeugen? Wenn es dem Lektor und Vertrieb nicht gelang, die Vertreter für ein Buch zu begeistern, konnte man davon ausgehen, dass sich das entsprechende Buch schlecht verkaufen würde. Also ein wichtiger Auftritt. Unverzeihlich, wenn man auf die Fragen der Vertreter keine passenden Antworten hatte. Das waren Minuspunkte, die von Vertretern aufmerksam registriert und auf das Buch übertragen wurden.

Die Vertreter schafften es, ein Buch niederzumachen oder ein Buch in den Himmel zu heben. Wichtig war ihnen, dass wir Lektoren und Vertriebsleute die Munition für das Gespräch mit der Buchhändlerin lieferten. Konnten wir das nicht, sah es schlecht aus. „Dies ist das ultimative Aufklärungsbuch für die Kinder der Alt-68er!“, „Mit diesem Ratgeber setzt sich die Singlefrau um die 30 selbstbewusst in jedes Café!“ „Wenn der 50plus-Manager dieses Buch gelesen hat, verschenkt er es mindestens fünfmal an seine Freunde!“ Solche Formeln notierten sich die Vertreter. Solche Sätze verdichteten für sie Bücher, die sie meist nie lasen, über die sie aber reden mussten, als hätten sie in ihrem Leben nie ein besseres Buch gelesen.

Wenn ich mir vorstelle, dass solche Vertreterkonferenzen auch heute noch etwa zweimal im Jahr die Regel sind, bin ich froh nicht mehr Lektor zu sein. Denn vor diesen Terminen konnte ich nie gut schlafen.


10.05.2008, 13.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fachbesucher-Forum

Fachbesucher.jpg

Alle reden darüber, Jokers macht's: Web 2.0 - während Kommunikationswissenschaftler den interessierten Buchhändlern erklären, wie Netzwerke und Wikis funktionieren, blogt Jokers schon fleißig mit.

16.03.2008, 11.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fachbesucher-Forum

Fachbesucher.jpg

Alle reden darüber, Jokers macht's: Web 2.0 - während Kommunikationswissenschaftler den interessierten Buchhändlern erklären, wie Netzwerke und Wikis funktionieren, blogt Jokers schon fleißig mit.

16.03.2008, 11.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Auszubildende händeringend gesucht

NachwuchsFrüher galt es als chic Buchhändlerin oder Buchhändler zu werden. Selbst für Akademiker war es nicht unter ihrer Würde, nach ihrem Studium eine Ausbildung zum Buchhändler zu machen, entweder aus Neigung oder weil sich nach dem Politologie-Studium nichts Geeigneteres anbot.

Heute, so stellt das Börsenblatt für den deutschen Buchhandel fest, geht die Zahl der Bewerbungen zurück, ja es konnten im Jahr 2007 nicht alle Lehrstellen, die ausgeschrieben waren, besetzt werden. Ein Alarmsignal für die Branche. Auch sonst sei das Interesse an Berufen in der Buchbranche deutlich gesunken.

Woran liegt´s? Meiner Meinung nach an einem Konglomerat von Gründen: Junge Leute sehen die Buchbranche nicht mehr als einen attraktiven Ort der Selbstverwirklichung. Buchhandlungen haben etwas Verstaubtes, im Zeitalter des Internets fragt man sich, welche Zukunft sie auf Dauer haben. Ich würde das als junger Mensch auch tun. Dazu kommt, dass die Löhne in dieser traditionellen Frauenbranche niedrig sind. Mit den gleichen Qualifikationen kann jeder von uns in einer anderen Branche mehr verdienen.

Es scheint, als ob die Buchbranche aufgrund der Demografie und des zunehmenden Ringens um Nachwuchskräfte den Kürzeren ziehen wird. Zwar wollen die Branchenverbände mit Broschüren und verstärkten Marketingmassnahmen gegen den Trend angehen, doch statt Broschüren zu verteilen, sollten die Firmen mehr zahlen (was sie oft nicht können) und müssten sich die allgemeinen Rahmenbedingungen für das Buch, sprich seine Wertschätzung, ändern.

09.01.2008, 05.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eine schlechte Nachricht


negatives BetriebsergebnisDas Börsenblatt hat die Zahlen des Jahresbetriebsverleichs 2006 im deutschen Buchhandel gemeldet. Auch in 2006 sollen die Buchhändler mit einem negativen Betriebsergebnis abgeschlossen haben. Es heisst, viele kleine Buchhändler arbeiten am Rand der Selbstausbeutung und verdienen nichts, ja legen am Ende von ihrem eigenen Geld noch drauf, zehren ihr Kapital auf.

Das ist jetzt schon das zweite Jahr in Folge, dass es den deutschen Buchhändlern so geht. Und wie es weitergeht, weiss keiner. Die einen hoffen auf bessere Zeiten, andere denken ans Aufgeben oder daran, sich einer Kette anzuschliessen oder aufkaufen zu lassen. Die Kämpferischen versuchen neue Wege zu gehen, vielleicht den Standort zu wechseln, sich Aktionen einfallen zu lassen, vielleicht das Sortiment zu erweitern und und und.

Auch in der Schweiz und in Österreich werden den Zeiten für Buchhändler schwieriger. Immer weniger Geld wird im Buchhandel gelassen, zwar steigt der Bon (also das, was der einzelne Kunde kauft), doch die Kundenfrequenz lässt zu wünschen übrig. Da sind Events, Ideen und Bücher wie Harry Potter gefragt, die das Lesen wieder attraktiv machen. Von allein geht das nichts mehr.

07.11.2007, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die juristischen Fallgruben von Harry Potter 7

Harry PotterAchtung Buchhändler! Sollten Sie eine kleine Buchhandlung haben, passen Sie bei Potter-Partys auf! Wenn Sie das nicht tun, stehen Sie schon mit einem Fuß im Gefängnis. In Bayern, Sachsen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Mecklenburg-Vorpommern kann es eine Abmahnung geben, wenn Sie den Gedanken, eine Potter-Party zu feiern, zwischen dem 21. Juli und dem 27. Oktober in die Tat umsetzen sollten.

Ja, ja, da werden stramme Juristen, ausgeschickt von der Konkurrenz, nachts um Ihren Laden schleichen und schauen, ob sie nach Ladenschluss noch offen haben! In den genannten Ländern ist der Ladenschluss nämlich noch nicht liberalisiert. Und wehe, Ihnen fällt ein …

Okay, andere Juristen haben herausgefunden, dass Sie sich wehren können: Geben Sie Ihrer Party einfach den Charakter einer Privatveranstaltung! Lassen Sie den Azubi Hunderte von Kunden-Einladungskarten per Hand schreiben, verzichten Sie auf öffentliche Werbung für Ihre „private“ Potter-Party und lassen Sie Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren nur in Begleitung Erwachsener in Ihre Geschäftsräume.

Ach ja, und sollten Sie zu den Buchhändlern gehören, die anlässlich von HP Band 7 eine sonntägliche Matinee planen, sind Sie ganz arm dran. Da geht gar nichts mehr, ohne vorher den Rechtsanwalt zu konsultieren. Ein Trost, dass Sie sich über die rechtlichen Harry-Potter-Fallgruben schon mal vorab beim Börsenverein des deutschen Buchhandels im Download-Bereich (( http://boersenverein.de/de/69181 )) unter dem Titel: „Harry Potter und das Wettbewerbsrecht – Die Rechtsabteilung des Börsenvereins informiert“ schlau machen können. Allerdings müssen Sie dafür ein bisschen mehr Zeit aufwenden als für die Discounter-Werbung „ALDI informiert“ …

04.07.2007, 01.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Laura Laktose:
Ist das erste Buch mit den 1600 Lebensmitteln
...mehr

Marianne:
Es tut mir noch immer so leid dass ich erst v
...mehr

Anne:
Ich habe sehr lange Zeit online Schack gespie
...mehr

Marie:
Ich bin generell begeistert von den Schüssle
...mehr

schuessler aslze:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
...mehr

Einträge ges.: 1367
ø pro Tag: 0,5
Kommentare: 38
ø pro Eintrag: 0
Online seit dem: 15.05.2005
in Tagen: 2560
TwitThisFacebookGoogleMySpaceTechnoratiMister WongDiggDeliciousYiggLinksilo
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3





<< Mai 2012 >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
28293031