Jokers Blog Schweiz

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: E-Book

Wasserdicht bis 20 Meter

Über E-Books, Kindle und iPad kann man geteilter Meinung sein. Jetzt in der Urlaubszeit allerdings tritt der grosse Vorteil „analoger“ Literatur wieder deutlich zu Tage. Denn bei allen Vorzügen, die elektronische Reader bieten, habe ich in Freibädern, an Seen und Stränden die letzten Wochen fast ausschliesslich Gedrucktes gesehen.

Klar: Sand, (Salz-)Wasser und tropfendes Eis richten auf Papier weniger Schaden an als auf Touchscreen, Platinen oder in Lüftungsschlitzen. Auch auf der Liegewiese gepflügte Blumen trocknen schöner zwischen Papierseiten als im Batterie-Fach oder zwischen Lesegerät und Schutzhülle. Und doch bin ich mir sicher, dass die Technik auch gegen diese Nachteile bald ein Mittelchen entwickelt.

Wahrscheinlich sind die E-Books dieser Welt wie viele Uhren bald wasserdicht bis zu 20 Meter Tiefe, stemmen einen Druck von vier Zentnern und können Urlaubsmitbringsel wie Muscheln und Blumen täuschend echt in Bild und Ton nachahmen. Doch bis es so weit ist, werde ich mich auch dieses Jahr wieder lange nach Urlaubsende an meinem vom Meerwasser gezeichneten Buch erfreuen. Noch nach vielen Wochen rieseln Grashalme und Sandkörnchen heraus und erinnern mich an sonnige Strandtage.


Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

05.08.2010, 00.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

SCHOENER WOHNEN oder SCHOENER LESEN?

Journalisten können ganz schön gewitzt sein. Auf dem Blog von SCHOENER WOHNEN ruft Rolf Mecke den "Stil-Alarm" aus. Der Wildlederumschlag sei sehr angenehm, das Schriftbild exzellent. Aber das E-Book müsse aus wohnlicher Sicht als ein Stück Horror-Zukunft beschrieben werden. In Räumen ohne Bücher fröstele es einen. Dagegen helfen - meint Rolf Mecke - nur Bücher. Und wenn man sie nicht liest, dann solle man doch wenigstens mit Büchern wohnen! Man bekomme die Bücher ja bei Jokers schon ab Fr. 3.90. Ich sag da nur: So günstig kann wohnen sein! SCHOENER aber ist LESEN.

Zum ganzen Beitrag von Rolf Mecke

Und zu unseren Fr. 3.90-Titeln

11.06.2009, 15.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Neuigkeiten von Jokers E-Books

NeuigkeitEs gibt neues von unserer E-Book-Seite: Zum April 09 hat Adobe auf den neuen Download-Server (Adobe Content Server 4) umgesellt. Das war eine Voraussetzung, um neben PDF-E-Books auch weitere Formate, in erster Linie EPUB, anbieten zu können.

Sprich: Wir bieten jetzt auch E-Books im Format EPUB und mobile-PDF im Sortiment an. Dabei ist das EPUB-Format hauptsächlich für textorientierte Titel (Belletristik, aber auch Ratgeber u. Ä.) geeignet und für das Lesen auf kleineren Displays der mobilen Endgeräte angepasst. Das "mobile-PDF" ist beschnittenes PDF. Dadurch sind E-Books in diesem Format ebenfalls für die kleineren Displays der Endgeräte geeignet.

Im Moment haben wir im EPUB-Format etwa 1'100 Titel. Weitere Titel werden in nächster Zeit geliefert werden. Im Format "mobile-PDF" stehen aktuell ca. 800 E-Books zur Verfügung. Ein grosser Teil unserer Titel, die im PDF-Format vorliegen, werden in Zukunft auch als mobile-PDF aufbereitet (vorrangig Belletristik, die nicht als EPUB verfügbar ist, Ratgeber, Sachbücher). Im Shop können Sie die Formate an den neuen Icons erkennen.

Auf der Buchdetailseite wird dann auch noch einmal explizit das Format genannt, das dem jeweiligen Icon zugeordnet ist (PDF, mobile PDF, EPUB und PDB). Nachdem die Bestellung des eBooks abgeschickt wurde, kann dann in der Downloadliste im Kundenkonto das Format für den Download gewählt werden.

http://www.jokers-ebooks.ch

(geschrieben von Matthias Stöbener)

14.05.2009, 09.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rettet die Eselsohren!

LesezeichenKürzlich stöberte ich in einer Buchhandlung in den Neuerscheinungen: Das kann bei mir durchaus mal eine geschlagene Stunde dauern, denn ich liebe es, ein neues Buch aufzuschlagen, sein „Aroma“ zu riechen, ein paar Zeilen zu überfliegen… Doch dieses Mal wurde ich schon nach ein paar Minuten gestört: Eine andere Kundin erkundigte nach den neuen E-Book-Readern. Also Geräten, die es erlauben, elektronische Bücher zu „lesen“.

Die wissbegierige Frau fragte dem Buchhändler Löcher in den Bauch: Ist es möglich, seine eigenen Lesezeichen in die Seiten zu „falten“, mit einem Marker oder Bleistift, je nachdem, was man gerade zur Hand hat, Passagen zu markieren, kann man vorne eine persönliche Widmung in das E-Book hineinschreiben, wenn man es als Geschenk überreicht?

Ich gesellte mich zu dem Verkäufer, der sich wirklich Mühe gab, der Kundin die Vorteile des E-Book-Geräts zu erläutern: Ja, man könne Passagen markieren, man könne auch elektronische Lesezeichen setzen, sogar eine Widmung wäre machbar.

Ich runzelte die Stirn: Elektronische Lesezeichen? Keine schönen Knicks mehr in den Seitenecken? Ich will mein Buch mit in die Badewanne oder an den Strand nehmen, ich will Kaffee drauf vergiessen können, ohne dass mir der Prozessor durchqualmt, ich will handschriftlich meine Gedanken dazukritzeln, ich will mein geliebtes Buch mit all jenen Gebrauchsspuren verleihen können. Denn das verbindet, gibt Aufschluss über die Seele des Lesenden.

Einmal, es ist Jahre her, lieh mir eine Freundin „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. Viele Seiten waren von Tränenspuren gezeichnet. Ich habe sie nie darauf angesprochen, aber ich las dieses Buch mit ihren Augen, empfand ihre Emotionen.


(geschrieben von Matthias Stöbener)

06.05.2009, 11.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Buchhandel muss sich neu definieren

Die Debatte um das E-Book oder sagen wir die Digitalisierung von Inhalten nimmt kein Ende. Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, obwohl es die Buchhändler gerne sähen. Man wird immer seltener in eine Buchhandlung gehen müssen, um die Texte zu erhalten, die man erwünscht. Seit Jahren ist Google dabei, alle rechtefreien Buchinhalte zu scannen. Nun hat Google in Amerika mit den Verlagen und Autoren gegen eine geringe Gebühr ausgehandelt, dass die Suchmaschine auch urheberrechtlich geschützte Werke der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich machen darf. Die allumfassende Bibliothek im Internet ist greifbar nahe. Zumindest in den Vereinigten Staaten.

In Europa denkt man noch über folgende Alternativen nach: Die öffentliche Hand übernimmt eine Veröffentlichung aller in der Landessprache erschienenen und noch erscheinenden Werke oder die Verlage eines Landes schliessen sich zusammen, um eine eigene Internetplattform für eine digitale Landesbibliothek zu schaffen. So versuchen es z. B. die deutschen Verlage mit ihrer Plattform Libreka!, um sich die Verfügungsgewalt über ihre Inhalte nicht durch einen offensiven amerikanischen Suchmaschinen-Betreiber nehmen zu lassen.

Würden die Verlage ihre Inhalte mit den Inhalten der Landesbibliotheken vereinen, hätte man sicher das Gleiche erreicht, was Google versucht. Nur dass die Gewinngenerierung im Land bliebe und nicht nach Amerika abflösse. Es muss also unser aller Anliegen sein, dass nicht irgendwann die Amerikaner die Macht über unsere deutschsprachigen Inhalte erhalten.

Das alles hilft Verlagen und Autoren – nicht aber dem Buchhandel. Denn für den Buchhandel gibt es noch kein überzeugendes Modell, wie er von der Digitalisierung der Verlagsinhalte profitieren könnte. Im Gegenteil: Es sieht so aus, als dass er sich vielen anderen Waren öffnen muss, um zu überleben, ja sich im Grund umdefinieren muss, will er als Kulturbasis einer Stadt überleben.

Link: http://www.libreka.de


(geschrieben von Matthias Stöbener)

17.12.2008, 09.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der E-Book-Zug gerät ins Rollen

Droemer Knaur hat damit begonnen, die verlagseigenen Titel auch als E-Books herauszugeben und wirbt damit, dass man jetzt auf der Verlagsseite Sachbücher, Ratgeber, Memoiren, Nachschlagewerke und Romane schnell und kinderleicht herunterladen kann. Die Downloads kann man auf dem PC, dem Laptop, dem Smartphone, dem PDA, Handy oder iPhone lesen.

Ein wichtiges Argument für die E-Book-Downloads ist – wie sollte es anders sein – der Preis: Viele Neuerscheinungen sind als E-Book weitaus günstiger als die Printversion.

E-BooksWeil sich viele Verlage auf zukünftige technische Entwicklungen vorbereiten wollen, ziehen sie nach. Noch weiss natürlich niemand, ob sich das Buchlesen auf elektronischen Geräten durchsetzen wird bzw. wie schnell es sich auf breiter Basis durchsetzt, aber die Verlage werden schon deshalb ein Interesse haben, die elektronische Form des Lesens durchzusetzen, weil sie so unabhängiger vom Handel werden.

Denn heute ist es ja so, dass nur ein kleiner Teil des Buchpreises bei einem Verlag hängen bleibt. Der Zwischenhandel, die Logistikunternehmen und der Buchhändler wollen ebenfalls an einem Buch verdienen. Der Verkauf eines E-Books braucht keinen Zwischenhandel, kein Fuhrunternehmen und keinen Buchhändler mehr. Sprich: Würde das E-Book allgemein akzeptiert, bedeutete das gewaltige Umwälzungen, die wir heute in ihren kompletten Auswirkungen noch nicht überblicken können.

Wie ein E-Book-Verkauf organisiert sein könnte, sieht man auf der Webseite von Droemer Knaur:

http://www.knaur-ebooks.de


01.10.2008, 10.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

E-Book-Preise

PreiseNoch hat in den deutschsprachigen Ländern das Geschäft mit E-Books nicht begonnen, da hat die Buchbranche schon wieder ein Thema, über das sich trefflich streiten lässt: Soll es eine Preisbindung für Bücher geben oder kann jeder Händler seine E-Book-Preise so gestalten, wie er will?

Die Branchenverbände meinen, die Gesetze bestimmen, dass die Substitute von Büchern der Preisbindung unterliegen. Und E-Books seien Substitute von Büchern. Aber sind nicht auch Hörbücher Substitute von Büchern? Die unterliegen aber keiner Preisbindung. Und Filme könnte man auch als Substitute von Büchern sehen, weil sie ja oft Bücherverfilmungen sind. Aber auch sie unterliegen nicht der Preisbindung.

Die Branchenverbände hätten natürlich gerne eine Preisbindung bei E-Books, damit dadurch nicht die Ladenpreise von Büchern gedrückt werden. Und auch, um dadurch auch die ganz Grossen der Branche wie Amazon bei der Preisgestaltung Vorgaben machen zu können.

Auf der anderen Seite könnte die Preisbindung natürlich auch die Entwicklung der Lesegeräte behindern. Und es müssen Fragen geklärt werden wie: Was ist denn ein E-Book? Auch eine Word-Datei? Der Sinn der Preisbindung bei Büchern ist die Sicherung eines möglichst grossen Netzes an Buchverkaufsstellen, damit jeder die Möglichkeit hat, schnell an Bücher zu kommen. Aber im Internet entfällt dieser Sinn der Preisbindung. Hier würde die Preisbindung von E-Books nur den Wettbewerb ausschalten.

Ich bin gespannt, in welche Richtung sich die Diskussion bewegt.


(geschrieben von Matthias Stöbener)

01.10.2008, 10.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fortschrittliche Bibliotheken

In etwa 20 von 2'100 hauptamtlich geführten Bibliotheken Deutschlands funktioniert die so genannte Onleihe schon. Onleihe ist ein innovativer Service von Bibliotheken. Gemeint ist damit die digitale Ausleihe von Büchern.

Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, aber es soll funktionieren. Man lädt sich einen bestimmten Titel aus einer digitalen Bibliothek aufs Laptop oder den heimischen Rechner und hat eine bestimmte Leihfrist. Nach dieser Leihfrist löscht sich der Titel automatisch auf dem Rechner des Nutzers. Dabei kann man einen elektronischen Titel nur dann ausleihen, wenn er nicht gerade von einem anderen User der Bibliothek ausgeliehen ist.

Das ist natürlich noch ein aus der Offline-Welt übertragenes Manko, das in der Online-Welt keinen Sinn macht. Da sollte schnell dran gearbeitet werden, dass so viele User ein Buch onleihen können, wie es onleihen wollen. Denn das wäre ja gerade ein Vorteil der Onleihe, dass man nicht warten muss, bis bei einem anderen Leser die Leihfrist eines Buches ausgelaufen ist.

Und überhaupt verstehe ich nicht, warum nur Bibliotheken das Modell der Onleihe eingeführt haben. Das Modell eignet sich doch auch für andere Distribuierer von E-Books, etwa die Verlage. Nicht jeder Leser wird ein E-Book ständig auf seinem Rechner oder Lesegerät haben wollen. Manchen Lesern könnte es doch auch genügen, ein E-Book nur vier Wochen behalten zu dürfen. In so einem Fall würde er einen geringeren Obolus zu entrichten haben als in dem Fall, in dem er das E-Book auf Dauer behalten will.

(geschrieben von Matthias Stöbener)

30.09.2008, 08.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein neues Dateiformat für E-Books

Amazons Kindle scheint kein grosser Erfolg beschieden zu sein. Das Unternehmen hüllt sich bislang noch in Schweigen, was die Verkaufszahlen des E-Book-Lesegeräts angeht. Besonders sexy ist das Design des Readers nicht. Manche Kritiker sprachen sogar von einer designerischen Sünde, weit entfernt von Apple-Produkten. Kindle ist kein iPod für Bücher.

e-booksAber vielleicht liegt es auch an den unterschiedlichen Formaten, dass sich E-Books und entsprechende Lesegeräte nicht durchsetzen. Bisher gibt es etwa zehn unterschiedliche Formate für E-Book-Lesegeräte. Das ist noch verwirrender als auf dem Markt für Video-Speicherformate und wahrscheinlich auch ein Grund für die nur leicht steigenden Umsätzen mit E-Books.

Jetzt soll ein universales Format durchgesetzt werden. Das International Digital Publishing Forum (IDPF), das ist die Vertretung von 90 amerikanischen Verlagen, Produzenten, Dienstleistern und verschiedenen Institutionen, hat einen neuen Standard namens Open Publication Structure 2.0 definiert. Die Dateien tragen die Endung .epub. Mal sehen, ob .epub hilft oder nur das elfte Format für E-Books ist. Immerhin hat die Hachette Book Group USA laut Börsenblatt 44-2007 erklärt, dass sie zukünftig alle digitalen Titel in diesem Format ausliefern will. Ein Erfolg des Formats hängt aber natürlich davon ab, dass alle Verlage dafür votieren.


21.01.2008, 12.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mit den E-Books wird es ernst – zumindest in den USA

Bislang ist es mit den E-Books noch nichts geworden. Zum einen waren die Systeme noch nicht handhabbar, auch bestanden noch keine kompatiblen Formate. Und: Die wenigsten Menschen konnten sich vorstellen, statt in einem Buch auf einem Display zu lesen.

In den Vereinigten Staaten allerdings hat der E-Book-Verband jetzt Hoffnung, dass sich der Wind dreht. Die Verkäufe steigen. So machten vor fünf Jahren die US-Verlage erst 2 Mio. Dollar Umsatz mit E-Books; dieses Jahr schätzt man 54 Mio. Dollar Umsatz erreichen zu können. Das ist zwar ein minimales Niveau – aber Anlass zur Hoffnung. Vor allem im Schul- und Bibliotheksbereich wachsen die Umsätze, es gibt neue Geräte, neue Kundengruppen, weniger verschiedene Formate.

Übrigens machen die japanischen und koreanischen Verlage schon viel höhere Umsätze mit E-Books als die amerikanischen. Wir in Europa hinken natürlich wie immer hinterher. Aber schlafen dürfen die Verlage dennoch nicht. Der Trend wird auch hier in vielen Bereichen des Lesens und der Information in diese Richtung gehen. Und in nicht allzu langer Zeit werden Sie bei Jokers wahrscheinlich nicht nur körperlich greifbare Bücher kaufen.

05.07.2007, 08.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Laura Laktose:
Ist das erste Buch mit den 1600 Lebensmitteln
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Marianne:
Es tut mir noch immer so leid dass ich erst v
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Anne:
Ich habe sehr lange Zeit online Schack gespie
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Marie:
Ich bin generell begeistert von den Schüssle
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schuessler aslze:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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