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		<title>Jokers Blog Schweiz - DesignBlog</title>
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		<description>Jokers Restseller. Restauflagen 40 bis 90 % billiger als frühere Ladenpreise. Tägliches Blog mit Rezensionen von Romanen, Lyrik, Sachbüchern, Fachbüchern, Kunstbüchern uvm. </description>
		<copyright>Copyright 2012 - Jokers restseller (Weltbild Verlag GmbH, Olten)</copyright>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 9:48:22 +0100</pubDate>
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				<title>Bulldogliebe: Leo, Traudl und der Lanz</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1497</link>
				<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 9:48:00 +0100</pubDate>
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				<description><![CDATA[
<p><font size="2">Leo liebt Traktoren, ganz besonders die von Lanz. Davon hat er eine stattliche Sammlung in seinem liebevoll gepflegten Museum im niederbayerischen Mitterrohrbach. Und weil er die Schnauferl des legendären Mannheimer Landmaschinenherstellers gar so sehr in sein Herz geschlossen hat, heißt Leonhard Speer bei allen nur »Lanz Leo«. Weit hat er es in seinem Leben noch nicht über sein Dörfchen hinausgebracht. Meist kommt die Welt zu ihm. Denn seine einzigartige Lanz-Sammlung zieht scharenweise Technikbegeisterte und Treckerfreunde aus Nah und Fern an. Als der Lanz-Leo eine Einladung zu einem Landwirtschaftsfest in Italien erhält, zögert er nicht lange und macht sich mit seiner Traudl auf den Weg, in einem Lanz-Bulldog Baujahr 1937. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Was Leo, Traudl und der Lanz unterwegs erleben, ist sehenswert, nicht nur für Bulldog-Fans. Ein Kamera-Team des Bayerischen Rundfunks begleitete das schräge Trio auf seiner Reise vom tiefsten Bayern über die Alpen bis ins italienische Hinterland. Dort, in San Biagio, bereitete man dem Lanz Leo und seinem Tross einen begeisterten Empfang. Niemand hatte so recht daran geglaubt, dass das altertümliche Gefährt die strapaziöse Tour überstehen würde. Und auch für Leo und Traudl war der zweiwöchige Trip kein Spaziergang. Über 750 Kilometer zuckelten sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 23 Stundenkilometern in dem historischen Traktor mit offener Kabine, einen kleinen Wohnwagen angehängt, durch die Lande. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Obwohl Leo und Traudl nur niederbayerisch sprechen, gab es nie Probleme mit der Verständigung, schon gar nicht in Italien. Mit dem alten Lanz erregten sie überall Aufsehen und eroberten mit ihrer offenen Art die Herzen im Flug. So wurde die Suche nach Schweröl für ihr Gefährt zum spontanen Volksfest am Straßenrand. Leo und Traudl sehen zum ersten Mal das Meer, entdecken den Espresso, werden in ein Schloss eingeladen und gönnen sich in Venedig eine Gondelfahrt. Und ja, sie entdecken aufs Neue Ihre Zuneigung zueinander, denn in all den Jahren des Zusammenlebens fühlte sich Traudl aufs Abstellgleis geschoben. Bei ihrem Leo kamen zuallererst immer die Traktoren. Nun weiß er wieder, was er an ihr hat und sie an ihm!</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Ein herrlich skurriles Bulldog-Roadmovie mit drei liebenswerten Charakteren: dem Leo, der Traudl und dem Lanz.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Wer den Lanz Leo besuchen mag, hier gehts lang:</font></p><p><font size="2"><br /><a href="www.lanz-leo.de"><u>www.lanz-leo.de</u></a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Und hier gibts alle 21 Teile der legendären Italien-Reise auf DVD:</font></p><p><font size="2"><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16292743-1/dvd/lanz-leo-ein-bulldog-road-movie.html"> DVDs &quot;Lanz Leo - Ein Bulldog Road Movie&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/9/lanz.html?tt=1&ts=1">Noch mehr über Lanz-Bulldogs bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Und über andere Schlepper-Legenden:</font></p><p><font size="2"><br /> <a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16551962-1/buch/traktoren.html">Buch &quot;Traktoren&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16966035-1/buch/jahrbuch-traktoren-2012.html"> Jahrbuch Traktoren 2012 bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><span style="font-style: italic;">Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger</span></font></p><br /><br /> 

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				<title>Warten auf den Weltuntergang</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1496</link>
				<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 16:43:00 +0100</pubDate>
				<category>no category</category>		
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				<description><![CDATA[
<p><font size="2">Sind Sie schon gut auf das Ende der Welt vorbereitet? Wenn wir den Prophezeiungen glauben, haben wir ja nur noch bis zum 21.12.2012 Zeit, um mit unseren irdischen Dingen abzuschließen... </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Ich selber stehe solchen Apokalypse-Deutungen ja eher skeptisch gegenüber. Aber wenn man die bekannteste aller Prophezeiungen, den Maya-Kalender, zu Rate zieht, sehen wir am 21. Dezember 2012 dem Ende unserer menschlichen Zivilisation entgegen. Der Maya Kalender beschreibt unser viertes Zeitalter, das vom 11. August 3114 vor Christus bis zum 21. Dezember 2012 reicht. Der 21. Dezember 2012 ist nach dem Langzeitkalender der Maya das letzte Datum, das wir sehen. Danach werden wir in eine vollkommen neue Zivilisation übergehen, unabhängig von der gegenwärtigen. Aus dem 7. Jahrhundert existiert eine Inschrift der Maya aus dem Ort Tortuguero, die für 2012 vorhersagt, dass der Gott der Totenwelt, Bolon Yokte, herabsteigt.  </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Insgesamt rechneten die Maya nach drei verschiedenen Kalender-Varianten: Der Haab Kalender beinhaltet 18 Monate zu je 20 Tagen plus 5 weitere Tage (19. Monat). Eine Woche umfasst 5 Tage. Insgesamt hat das Jahr also 73 Wochen. Die Tageszahlen beginnen bei 0 und enden mit 19. Der Haab Kalender beginnt nach unserem gregorianischen Kalender am 26. Juli, dem Neujahrestag. Der Tzolkin ist eine Art Energiekalender für den Tag: Er zeigt den Zustand galaktischer Energien an, also ähnlich wie unsere astrologischen Kalender.  Vier verschiedene Energien durchlaufen ihn, die sich im Detail alle 260 Tage wiederholen.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Der Langzeitzähler, der Maya Kalender, zählt bis zu 13.0.0.0.0, bei uns der 21.12.2012. Dies bedeutet jedoch eben nicht den Untergang der Menschheit, sondern den Eintritt in ein »kosmisches Vollbewusstsein«, einen spirituellen Übergang, eine neuartige Zivilisation, losgelöst von der alten.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Insofern haben wir dann doch nichts zu befürchten, oder? Aber für all diejenigen, die lieber auf Nummer Sicher gehen, haben wir ein »Handbuch zum Weltuntergang« ins Programm genommen: So kann wirklich nichts mehr schiefgehen. 
</font></p>
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				<title>Flaschenpost aus Nicaragua Teil 4: Doppelleben</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1495</link>
				<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 15:30:00 +0100</pubDate>
				<category>no category</category>		
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				<description><![CDATA[
<p>
<img width="293" height="220" align="right" alt="470940_original_R_K_by_Sybille und Kurt Mader_pixelio.de.jpg" src="http://www.jokers-blog.de/images/kunde/intern/470940_original_R_K_by_Sybille und Kurt Mader_pixelio.de.jpg" border="0" vspace="5" hspace="5" /><font size="2">Auf dem äußersten Klippenrand des Stadtstrandes von San Juan del Sur thront eine riesige Jesus-Statue und wacht über die Bucht und ihre Bewohner. Sie scheint ihre Sache ziemlich gut zu machen. Denn diese Woche habe ich großartige Menschen aus zwei Welten kennengelernt.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Da ist zum einen Rosa mitsamt ihrer nicaraguanischen Familie, bei der ich in sehr schlichten Verhältnissen wohne (und das obwohl alle studiert haben und Rosa die Präsidentin des örtlichen Tourismusverbandes ist): kein Kühlschrank (deshalb gibt es zum Beispiel auch keine Milchprodukte), Wäsche wird mit der Hand gewaschen (ja Mama, stell dir vor, hab ich auch schon gemacht), ständig Stromausfälle, es gibt kaum Gemüse und Salat, weil es die Ernte verregnet hat und Importe unerschwinglich sind. Gegessen, gekocht, gewaschen und gelernt wird im Eingangsbereich. Dafür ist die Atmosphäre unvergleichlich herzlich. Rosas Tochter Junieta, die in meinem Alter ist, gibt mir jeden Tag vier Stunden Einzel-Unterricht, was immer sehr lustig ist, weil wir uns einfach über alles Mögliche unterhalten. Da sie gerade Englisch lernt, sind wir auch ein gutes Tandem.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Ja und dann habe ich mich noch in die hedonistische Backpacker-Parallelwelt gestürzt: Reggae-Konzert hier, Open-Mic-Abend da, Jamsessions, Wellenreiten und sogar ein Capoera-Workshop. Nebenbei führt man die immer gleichen Gespräche mit der ständig fluktuierenden Belegschaft der unzähligen Hostels: Wo kommst du her, wo gehst du hin, wie heißt du nochmal, ich habs schon wieder vergessen. Hin und wieder sind sehr witzige Persönchen dabei.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Allen voran die bezaubernde Holly aus Brighton, die mit ihrer entzückend englischen Art in diesem rustikalen Haufen völlig deplatziert wirkt. Von ihr kam völlig unerwartet der Vorschlag, wir könnten doch eine Zeit lang in der legendären Community Pacha Mama in Costa Rica verweilen. Also wenn schon Trommelkreis, dann mit Holly! Erst einmal beteiligt sie sich aber an einem sozialen Kunstprojekt mit Kindern. Oder sie recycelt PET-Flaschen zu Lichtquellen für die Slums, da ist sie gerade noch unentschieden. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Dann gibt es noch meinen Sprachschul-»Bruder« Richard, der aus einem kanadischen Indianer-Reservat kommt. Er hat schon einige Monate den Rucksack auf dem Buckel und liest am Open-Mic-Abend gerne mal seine Gedichte vor. Die Maskenbildnerin Ester aus München bevorzugt dagegen eher actiongeladene Vergnügungen wie Canopy-Touren (in 20 Metern Höhe schwingt man sich an Stahlseilen durch den Urwald). Und die Schweizer Standesbeamtin Nadine teilt sich am liebsten die besonnte und wellenberauschte Strand-Idylle mit ein paar schneidigen Volleyballern.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Für welche der vielen Möglichkeiten ich mich nächste Woche entscheide, steht schon fest: Im Nicaragua-See wartet eine Insel mit zwei Bergen, äh, Vulkanen auf mich. Bis dahin verbleibe ich mit zwiespältigen Grüßen,</font></p><p><font size="2"><br />Anja</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Bild: Vulkan in Nicaragua © Sybille und Kurt Mader/<a title="Zu pixelio.de" style="font-style: italic;" href="www.pixelio.de" target="_blank">www.pixelio.de</a></font></p>
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			</item>
			<item>
				<title>Glueck zum Gewinnen</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1490</link>
				<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 16:57:00 +0100</pubDate>
				<category>Zum Schmunzeln</category>		
				<guid>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1490</guid>
				<description><![CDATA[
<img width="212" vspace="5" align="right" border="0" hspace="5" height="300" src="http://www.jokers-blog.de/images/kunde/gewinnspiel/Hauptplakat(494x700).jpg" alt="Hauptplakat(494x700).jpg" />Wir Menschen können nicht dauerhaft glücklich sein. Unser Gehirn funktioniert nun mal so, dass es nur kurzfristig mit einer Dopamin- und Endorphin-Ausschüttung auf unerwartet »glückliche Ereignisse« reagiert. Mit dieser Aussage nimmt uns die Gehirnwissenschaft jede Illusion. Zum Glück aber müssen wir das ja nicht unbedingt glauben  und dürfen weiterhin beglückt das tun, was wir am besten können  eben dem Glück nachjagen.<br />Genauso vielleicht wie Kalle und Irina, die Protagonisten des neuen Kinohits »Glück«. Oder haben ein Obdachloser und eine Prostituierte sowieso keinen Anspruch auf Glück? Ist es für zwei vom Glück Verlassene überhaupt möglich, sich gegen ihr Schicksal aufzulehnen?<br /><br /><br />Keiner anderen als der Kult-Regisseurin Doris Dörrie glückt nach »Kirschblüten - Hanami« eine weitere kongeniale Darstellung des bedeutendsten aller Gefühle: Sie schrieb das Drehbuch und führte die Regie bei der facettenreichen Verfilmung der »Glück«-Geschichte aus dem Bestseller-Werk »Verbrechen« von Ferdinand von Schirach. Das ab dem 23.02.2012 über die Leinwände flimmernde Kino-Epos »Glück« ist also keineswegs Fiktion. Schließlich verfasste Ferdinand von Schirach seine Kurzgeschichten »Verbrechen«, aus denen »Glück« entstammt, nach wahren Begebenheiten aus seiner Anwaltskanzlei. <br /><br /><br /><img width="200" vspace="5" align="left" border="0" hspace="5" height="146" src="http://www.jokers-blog.de/images/kunde/gewinnspiel/Szenenbild_01(700x510).jpg" alt="Szenenbild_01(700x510).jpg" />Die Story erscheint gleichermaßen komplex wie hoffnungslos: Die Kriegsflüchtige Irina, vergewaltigt und traumatisiert, strandet, fern ihrer Heimat, in Berlin. Als Prostituierte kämpft sie um ihr Überleben. Dort begegnet ihr der Punk Kalle: Als Obdachloser schlägt er sich in den Straßenschluchten durch. Die Beiden tun sich zusammen, und langsam beginnt die Sonne auf ihr kleines Glück hinab zu scheinen. Bis, ja, bis ihnen das Schicksal erneut einen Strich durch die Rechnung macht und ein Freier in ihrer Wohnung tot aufgefunden wird. Ist ihr winziges Stück vom Glück bereits endgültig verloren?<br /><br /><br />In ihrer unnachahmlichen Art erzählt Doris Dörrie die Liebe zweier Glückloser: Am 23. Februar startet »Glück« in den deutschen Kinos! Als eigentlich große Liebesgeschichte und kein großer Kriminalfall, so beschreibt Doris Dörrie in einem Interview, das Sie auf der Filmseite <a style="font-style: italic; ">www.glueck.de</a> nachlesen können, den Hintergrund des reellen Straffalls aus der Feder von Ferdinand von Schirach. Und von der Liebe und vom Glück können wir alle doch nicht genug bekommen, oder?<br /><br /><br />Dabei können Sie das Glück nicht nur auf der Leinwand bewundern, sondern jetzt, mit ein bisschen Glück, auch hören: Der <b>H</b>ö<b>rverlag</b> vertonte »Glück« auf zwei Audio-CDs mit einer Laufzeit von 140 Minuten. Wir von Jokers verlosen zum Kinostart fünf Mal je ein Hörspiel zum Film inklusive je einem Original-Kinoplakat! Schicken Sie uns eine E-Mail a<b>&nbsp;</b>n<b> aktion@jokers</b><b>.de</b> mit der Betreffzeile »Glück«<br /><br /><br />Viel Glück wünscht das Jokers-Team!
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			</item>
			<item>
				<title>Go East Auswandern in den »wilden Osten«</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1494</link>
				<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 9:13:00 +0100</pubDate>
				<category>Zum Schmunzeln</category>		
				<guid>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1494</guid>
				<description><![CDATA[
<p><font size="2">Was treibt einen Schweizer Medienschaffenden und ein Großstadtgewächs aus Berlin dazu, sich im tiefsten Osten Deutschlands anzusiedeln, in den neuen Bundesländern, die manchem Zeitgenossen ferner sind als der afrikanische Busch? In jenen Gebieten also, denen ungerechtfertigterweise nachgesagt wird, Sie seien öd und leer, von Kunst und Kultur keine Spur, die »Eingeborenen« abweisend und mürrisch, und an jeder Ecke lauere ein Neonazi...</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Nein, so schlimm ist es nicht, das haben auch Dieter Moor und André Meier erkannt und sich in »Neufünfland« eine neue Heimat geschaffen; der eine in Brandenburg, der andere in Mecklenburg-Vorpommern. Ob es Abenteuerlust war oder das billige zu erwerbende Land? Auf jeden Fall wurde den beiden Auswanderern der Vogel gezeigt nach dem Motto: »Warum wollt ihr ausgerechnet dorthin, von wo alle abhauen?«</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Den Schweizer Dieter Moor, Moderator der Kultursendung Titel, Thesen, Temperamente (ttt), zog es 2003 samt Ehefrau Sonja, ein paar Eseln, Hunden und Katzen ins brandenburgische Dörfchen Hirschfelde. Augenzwinkernd beschreibt er die Anfangsjahre im neuen Leben in seinem Buch »Was wir nicht haben, brauchen sie nicht  Geschichten aus der arschlochfreien Zone«. Die Moors treffen auf kauzige Originale, skurrile Situationen, ungeahnte Herausforderungen und komische Missgeschicke. Inzwischen sind sie richtig angekommen in der arschlochfreien Zone und beackern 70 Hektar Land, beweidet von Schafen, Wasserbüffeln und Galloway-Rindern. Sonja Moor hing ihr Filmproduzenten-Dasein an den Nagel, absolvierte eine landwirtschaftliche Ausbildung und bewirtschaftet nun ihren Bio-Hof nach Demeter-Richtlinien.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><img width="197" height="300" align="left" src="http://www.jokers-blog.de/images/kunde/Sonstiges/Dieter_Moor.jpg" border="0" vspace="5" hspace="5" />Was als lockerer Verbund von Gleichgesinnten und »Arschlochfreie Zone« (AfZ) begann, mündete in den Verein »Alternativen für Zukunft« (AfZ), der die ganze Region nachhaltig (im wahrsten Sinne des Wortes) umkrempeln will. Dass die »Medien-Bauern« mit ihren ehrgeizigen Projekten, etwa aus Hirschfelde ein so genanntes Öko-Modelldorf zu machen, auf massiven Gegenwind stoßen, steht auf einem anderen Blatt. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Einblicke in das Moorsche Leben gibts hier:</font></p><p><font size="2"><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/15814561-1/buch/was-wir-nicht-haben-brauchen-sie-nicht.html">Buch &quot;Was wir nicht haben brauchen Sie nicht&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16412861-1/hoerbuch/was-wir-nicht-haben-brauchen-sie-nicht-3-audio-cds.html">Hörbuch &quot;Was wir nicht haben brauchen Sie nicht&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a href="http://www.modelldorf-hirschfelde.de/"><u>http://www.modelldorf-hirschfelde.de/</u></a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a href="http://www.afz-netz.de/"><u>http://www.afz-netz.de/</u></a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Den Journalisten, Autor und Dokumentarfilmer André Meier zog es vor gut zehn Jahren nach Dorotheenwalde in Vorpommern. Was er da als Berliner Stadtflüchtling an Kuriositäten erlebte, packte er in »Die kleine Aussteigerfibel  Landleben für Anfänger«. Jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, künftig Blaumann und Gummistiefel zu tragen, sollte einen Blick hinein werfen. Neu-Landeier können sich schon mal damit befassen, welche Tücken das Überleben fern der Großstadt hat. Schließlich soll die Landlust nicht zum Landfrust werden. Unglaublich witzig und voller Selbstironie geschrieben:</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16559558-1/buch/die-kleine-aussteigerfibel.html">Buch &quot;Die kleine Aussteigerfibel&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16720237-1/buch/hollerbusch-statt-hindukusch.html">Buch &quot;Hollerbusch statt Hindukusch&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><br /><span style="font-style: italic;">Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger</span></font></p><br /><br />
]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Die Weisheit mit Loeffeln fressen...</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1493</link>
				<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:03:00 +0100</pubDate>
				<category>Zum Schmunzeln</category>		
				<guid>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1493</guid>
				<description><![CDATA[
<p><font size="2">...kann man nicht wirklich, auch wenn uns das als pubertierende Jünglinge unsere Eltern früher gerne vorwarfen: Da hieß es dann, sehr zynisch, dass man wohl glaube, eben jene Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, wenn man mal seine eigene (und im Nachhinein wohl tatsächlich eher naive) Ansicht durchsetzen wollte. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">So viel ist also sicher: Klüger kann man wohl nicht portionsweise werden. Aber dennoch sieht es so aus, als ob man den festen Glauben, Recht zu haben, durchaus zu sich nehmen könnte: Mit einer Dosis Testosteron nämlich. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Lange wurde ja schon, nicht nur in Wissenschaftskreisen, gemunkelt, dass das Dominanzverhalten vieler männlicher Zeitgenossen auf ihren höheren Testosterongehalt zurückzuführen ist, und auch Frauen, die beherzt und vehement ihre eigene Meinung vertreten, wird oft nachgesagt, dass sie zu viel des männlichen Hormons hätten. Und eben jene Gerüchte scheinen jetzt durch aktuelle Forschungsergebnisse ihre Bestätigung gefunden zu haben: Nick Wright vom University College London und seine Kollegen führten hierzu ein relativ einfaches Experiment durch. Aufgrund des vergleichsweise niedrigen Ausgangsniveaus von Testosteron wählten die Forscher Frauen als Probanden. 17 Paare aus Frauen, die sich zuvor nicht kannten, absolvierten Experimente  wobei jeweils eine davon eine Dosis Testosteron bekam, die andere ein Placebo. Am folgenden Versuchstag erhielten beide ein Scheinpräparat. Bei dem Test betrachteten die sich im selben Raum befindenden Frauen einen eigenen Bildschirm, auf dem das Gleiche zu sehen war. Sie sollten zuerst unabhängig voneinander feststellen, welches von zwei Bildern, die jeweils kurz erschienen, ein bestimmtes Kontrastverhältnis gezeigt hatte. Unterschieden sich ihre Antworten, sollten eine gemeinsame Entscheidung ausgehandelt werden. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Die Ergebnisse waren eindeutig: Die jeweilige Probandin, die unter dem Einfluss der Dosis Testosteron stand, tendierte dazu, ihre eigene Meinung überzubewerten und darüber hinaus die Partnerin zu drängen, ihre Entscheidung zu akzeptieren  sich also zu unterwerfen. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Ich will jetzt gar nicht sagen, dass diese Ergebnisse vollkommen neu sind -. geahnt haben wir es, jenseits der Forscherlabore, ja doch schon längst. Genauso wie Karin Kneissl in ihrem Buch »Testosteron macht Politik« wohl. 
</font></p>
]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Flaschenpost aus Costa Rica Teil 3: Gringo Trail</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1492</link>
				<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:48:00 +0100</pubDate>
				<category>no category</category>		
				<guid>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1492</guid>
				<description><![CDATA[
<p><font size="2">Genauso verwirbelt wie sie begonnen hat, ging die letzte Woche auch weiter. Nachdem ich eines Daches über dem Kopf beraubt war, konnte ich fürs erste bei Horst am steinigen Fluss (Rio Piedras) unterkommen. Der tiefenentspannte Wiener kultiviert neben seiner Leidenschaft zum Surfen auch einen nicht minder ausgeprägten Hang zum Cuba Libre. Ersteres fiel allerdings aufgrund mehrerer Zerstörungen an der Ausrüstung vorerst ins Wasser. Und so begab es sich, dass ich die phänomenale Möglichkeit erhielt, die Arenal-Gegend Richtung Sonne zu verlassen.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><img width="300" height="169" align="right" alt="418027_original_R_K_by_Kuestenfreund_pixelio.de.jpg" src="http://www.jokers-blog.de/images/kunde/intern/418027_original_R_K_by_Kuestenfreund_pixelio.de.jpg" border="0" vspace="5" hspace="5" />Im Jeep »bretterten« wir (für 110 km braucht man gut drei Stunden) über die Panamericana in Richtung Pazifikküste, wo Horst die schwer erhältlichen Ersatzteile zu erwerben gedachte. Dort bin ich an einem ausschließlich von einer Hand voll Surfer bevölkerten Strand in den Genuss einer ersten und letzten Kite-Surfing-Stunde gekommen. Sieht eigentlich ganz einfach aus: bisschen Drachen steigen lassen und sich dann wie auf dem Snowboard hinterher ziehen lassen. Doch unterdes ich ein paar harmlose Trocken-Flugübungen auf festem Boden unternahm, erfasste mich eine hinterhältige Windböe mitsamt des keineswegs schmächtigen, aber zu seinem Unglück an mir befestigten Surflehrers, und schleifte uns quer über den Strand. Ende der Veranstaltung. Von da an hatte ich die Nase gestrichen voll vom Tico-Wind.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Nachdem ich sowieso nichts Besseres zu tun hatte und mein Spanisch noch keine wirklichen Gespräche zulässt, meldete ich mich in einer Sprachschule an - aus Interesse und Kostengründen in Nicaragua. Kaum hatte ich (nach zweistündiger Wartezeit in sengender Mittagshitze) meinen unverhältnismäßig großen Koffer über die staubig-steinige Grenze von Peñas Blancas gezerrt, saß ich in einem ausrangierten,gelben US-Schulbus nach San Juan del Sur. Willkommene Erfrischung bot eine der überall am Straßenrand erhältlichen Pipas frias  gekühlte Kokosnüsse, aus denen man mit einem Strohhalm die Milch schlürft. Wie ich später erfuhr, befand ich mich schon mitten auf dem Gringo Trail, also der von Backpackern übervölkerten Route durch Zentralamerika.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Dementsprechend ist San Juan ein Badeort, bestehend aus Hostels, Bars und Cafes sowie diversen Surf-, Sprach- und Yoga-Schulen. Dort empfing mich Rosa Silva aufs Herzlichste. Die Sprachschul-Besitzerin, deren Hund ihr an Leibesfülle in nichts nachsteht, sorgt seitdem wie eine Mama für mich. Mit den einzigen zwei anderen Sprachschülern (den Kanadiern Richard und David) und Rosas Familie wohne ich jetzt unter einem Wellblechdach. Zu essen gibt es morgens, mittags und abends Gallo Pinto (Reis mit Bohnen), was je nach Tageszeit und Verfügbarkeit mal mit Ei, Fleisch, Fisch, Avocado, selten mit Käse, aber immer mit frittierten Bananen variiert werden kann. Unnötig zu sagen, wer die Reste bekommt (der vermutlich einzige dicke Hund in ganz Südamerika). Und der verlangt jetzt nach seinem Recht. Rosa ruft zu Tisch und ich verbleibe mit zuversichtlichen Grüßen.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Bild: Kitesurfer © Küstenfreund/<a title="Zu pixelio.de" style="font-style: italic;" href="www.pixelio.de" target="_blank">www.pixelio.de</a></font></p>
]]></description>				
			</item>
			<item>
				<title>Von der Arzttochter zur Kult-Regisseurin: Doris Doerrie</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1491</link>
				<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 9:08:00 +0100</pubDate>
				<category>Sachbücher</category>		
				<guid>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1491</guid>
				<description><![CDATA[
<p><font size="2">Vielleicht sind Sie ja bereits auf unser Gewinnspiel aufmerksam geworden und riskieren Ihr Glück bei unserer Verlosung: Pünktlich zum Kinostart von »Glück« unter der Regie von Doris Dörrie können Sie bei uns das Hörspiel zum Film und ein Kinoplakat ergattern.</font></p><p><font size="2"><br />Anlass also genug, vielleicht einmal Revue passieren zu lassen, mit welchen Werken uns die begnadete Autorin und Regisseurin bislang erfreute. Und ich wette mit Ihnen: Sollten Ihnen der Name Doris Dörrie noch relativ unbekannt vorkommen  sicherlich haben auch Sie schon den einen oder anderen ihrer Filme begeistert gesehen!</font></p><p><font size="2"><br />Doris Dörrie ist ein Frühlingskind: Am 26. Mai 1955 wurde sie geboren, in einen Arzt-Haushalt hinein. Dennoch schien ihr der Berufswunsch von Anfang an klar zu sein: 1973 ging sie in die USA, um dort Film und Schauspiel zu studieren. 1975 kehrte sie nach Deutschland zurück und studierte in München an der Hochschule für Fernsehen und Film.</font></p><p><font size="2"><br />Ihr großer Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten: Ihre Komödie »Männer«, die 1985 über die Leinwände flimmerte, wurde ihr erster großer Publikumserfolg. Seitdem geht es Schlag auf Schlag: Ein Kinoerfolg reiht sich an den anderen. Doch sie ist nicht nur als Regisseurin und Drehbuchautorin unbestreitbar eine der allerbesten  sie ist auch als Autorin erfolgreich tätig. So erstaunt es nicht wirklich, dass sie zahlreiche Auszeichnungen einheimsen konnte.</font></p><p><font size="2"><br />Stöbern Sie doch einfach mal in unseren Angeboten: Auch wir haben zahlreiche Filme und Bücher von Doris Dörrie auf Lager. </font></p><p><font size="2"><br />Auszeichnungen von Doris Dörrie:</font></p><p><font size="2"><br />1984 Max-Ophüls-Preis: Publikumspreis der Stadt Saarbrücken für MITTEN INS HERZ.</font></p><p><font size="2"><br />1986 Deutscher Filmpreis: Filmband in Silber; Filmband in Gold (Drehbuch) für MÄNNER.</font></p><p><font size="2"><br />1986 Goldene Leinwand für MÄNNER.</font></p><p><font size="2"><br />1986 Gildefilmpreis für MÄNNER.</font></p><p><font size="2"><br />1986 IFF Vevey (Schweiz): Goldener Spazierstock für MÄNNER.</font></p><p><font size="2"><br />1986 IFF Hof: Filmpreis der Stadt Hof für MÄNNER.</font></p><p><font size="2"><br />1992 Deutscher Filmpreis: Nominierung für HAPPY BIRTHDAY, TÜRKE.</font></p><p><font size="2"><br />1994 Journalistenpreis der Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten für WAS DARF'S DENN SEIN?</font></p><p><font size="2"><br />1995 Deutscher Filmpreis: Filmband in Silber für KEINER LIEBT MICH.</font></p><p><font size="2"><br />1995 Ernst Hoferichter-Preis für das schriftstellerische Werk.</font></p><p><font size="2"><br />1996 Der »Bettina von Arnim-Literaturpreis« der Zeitschrift »Brigitte« für die Kurzgeschichte »Der Vater der Braut«</font></p><p><font size="2"><br />Literatur von Dörrie:</font></p><p><font size="2"><br />(Hg. mit Robert Fischer): Kino 78. Bundesdeutsche Filme auf der Leinwand. München: Nüchtern 1978, 216 S., ill.</font></p><p><font size="2"><br />Liebe, Schmerz und das ganze verdammte Zeug. Vier Geschichten. Zürich: Diogenes 1987, 178 S.</font></p><p><font size="2"><br />&quot;Was wollen Sie von mir?&quot; und 15 andere Geschichten mit Fotos von Helge Weindler. Zürich: Diogenes 1989, 192 S, ill.</font></p><p><font size="2"><br />Der Mann meiner Träume. Erzählung. Zürich: Diogenes 1991, 104 S.</font></p><p><font size="2"><br />Für immer und ewig. Eine Art Reigen. Zürich: Diogenes 1991, 304 S.</font></p><p><font size="2"><br />Love in Germany. Deutsche Paare im Gespräch mit Doris Dörrie. Unter Mitarbeit von Volker Wach. Zürich: Diogenes 1992, 159 S.</font></p><p><font size="2"><br />Suche nach Winnetous rechtem Fuss. In: Sonderhefte der Karl May-Gesellschaft, Nr. 98, 1993</font></p><p><font size="2"><br />Bin ich schön? Erzählungen. Zürich: Diogenes 1994, 352 S.</font></p><p><font size="2"><br />Samsara. Erzählungen. Zürich: Diogenes 1996, 329 S.</font></p><p><font size="2"><br />Der Lama von Karlsfeld. In: Ursache &amp; Wirkung. Zeitschrift für Buddhismus in Österreich, Nr. 2, 1997.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><br /><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/9/doris+d%C3%B6rrie.html?tt=1&ts=1">Bücher und Filme von Doris Dörrie bei Jokers</a></font></p>

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				<title>Von einem, der auszog, das Glueck zu suchen: Gernstl unterwegs</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1489</link>
				<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 9:05:00 +0100</pubDate>
				<category>no category</category>		
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<p><font size="2">Er ist gerne unterwegs. Und wer eine Reise tut, der kann bekanntlich etwas erzählen. Frans Xaver Gernstl erzählt Geschichten: vom Unterwegssein, von den Menschen, die er trifft, von Landschaften und allerlei Sehens- und Merkwürdigkeiten. Seit fast 30 Jahren zieht es ihn hinaus. Sein Jagdgebiet ist Deutschland, die Schweiz, Österreich und Südtirol, sein Markenzeichen ist seine Neugierde und Unaufgeregtheit, seine Waffe das Zuhörenkönnen. Stets an seiner Seite: Kameramann Hans Peter Fischer und Tontechniker Stefan Ravasz.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><img width="160" height="225" align="right" alt="Gernstl.jpg" src="http://www.jokers-blog.de/images/kunde/Andere Medien/Gernstl.jpg" border="0" vspace="5" hspace="5" />Im knallroten VW-Bus gondeln die Drei durch die Lande auf der Suche nach interessanten Begegnungen; »subventioniertes Rumstrolchen« nennen sie das. Die Frauen und Männer, die sie treffen, sind Menschen, die alle etwas gemeinsam haben, das sie aus der Masse hervorhebt: Sie haben eine Leidenschaft, ein Hobby, einen ungewöhnlichen Beruf, kurz irgendetwas, das sie mit Herzblut tun. </font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Gernstl trifft markige Originale und Weltverbesserer, Philosophen und Lebenskünstler: eine Märchenparkchefin, einen Sargbauer, eine Hutmacherin, einen Wünschelrutengänger, einen bayerisch-indischen Guru Das Gernstl-Team wird zu Knödeln und Brotzeit eingeladen, zu Fischbrötchen und Kuchen. Meistens kommen die »drei Jungs« unangemeldet und nutzen den Überraschungseffekt. So wirken die Filmsequenzen authentisch und es ist Spielraum für Improvisation.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Angefangen hat alles 1983, als sich Gernstl und seine Freunde erstmals auf die »Suche nach irgendwas« begaben. Sie waren jung, hatten Zeit und Lust auf Abenteuer. So zogen sie los und suchten »nach den besten Weibern, dem besten Bier und den besten Bratwürsten«, vielleicht auch nach dem Glück. Schöner Nebeneffekt: Es gab Geld für das Rumstrolchen. Denn der bayerische Rundfunk fand Gefallen an den außergewöhnlichen Reportagen und nahm sie ins Dritte Programm auf. Inzwischen sind die Gernstl-Geschichten Kult und haben einen großen Fanclub.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Bei Jokers finden sie die besten Gernstl-Abenteuer auf DVD:</font></p><p><font size="2"><br /></font> </p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/17121627-1/dvd/gernstl.html">DVD &quot;Gernstl&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16050223-1/dvd/gernstl-unterwegs.html"> DVD &quot;Gernstl unterwegs&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16700910-1/dvd/gernstls-reisen-auf-der-suche-nach-dem-glueck.html">DVD &quot;Gernstls Reisen auf der Suche nach dem Glück&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/16991757-1/dvd/gernstls-deutschlandreise.html">DVD &quot;Gernstls Deutschlandreise&quot; bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2"><a style="font-weight: bold;" href="http://www.jokers.ch/3/14109350-1/dvd/gernstl-in-den-alpen.html">DVD Gernstl in den Alpen bei Jokers</a></font></p><p><font size="2"><br /><span style="font-style: italic;">Geschrieben von Petra Anne-Marie Kollmannsberger</span></font></p><br /><br />
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				<title>Flaschenpost aus Costa Rica  Teil 2: Tico Wind</title>
				<link>http://www.jokers-blog.ch/index.php?id=1488</link>
				<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:13:00 +0100</pubDate>
				<category>no category</category>		
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<p>
<img width="267" height="200" align="left" alt="Arenal_Tilaran 026.JPG" src="http://www.jokers-blog.de/images/kunde/intern/Arenal_Tilaran 026.JPG" border="0" vspace="5" hspace="5" /><font size="2">Am Arenalsee, dem riesigen Stausee der Stromgesellschaft ICE, weht zu jeder Jahreszeit beständiger Wind. Das macht ihn zu einem beliebten Surfrevier. Doch die steife Brise bläst einem manchmal sehr unangenehm ins Gesicht und bringt jede Menge Regen mit. Und gerade hat sich über mir eine solche Regenwolke zusammengebraut. Denn seit heute bin ich sowohl Job als auch Unterkunft los. Jetzt sitze ich in einer Cabina und knabbere die bei den Ticos (so nennen sich die Costa-Ricaner) so beliebten Chips und Kekse aus dem Supermarkt.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Gekommen ist das so: Nachdem mich Thomas in einer Art Lagerhalle mit einem Bett aus Bierkisten untergebracht hat, ich wesentlich mehr arbeiten musste als besprochen, er sogar das Trinkgeld behalten hat und zudem heute wieder einen seiner cholerischen Ausbrüche hatte, habe ich mitten im Mittagsgeschäft meine Schürze ausgezogen und bin gegangen. Den vereinbarten Hungerlohn hat er selbstverständlich nicht herausgerückt.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Aber egal, insgesamt war die Woche eigentlich ziemlich spannend. Zum Beispiel waren wir im Rio Tabacon baden - ein vulkanisch auf Badewannen-Temperatur aufgeheizter Fluss. Da gibt es im Wald angelegte Becken mit kleinen Wasserfällen, die wegen des teuren Eintritts hauptsächlich von Amis besucht werden, aber wirklich ausgesprochen angenehm sind. Gerade weil es die ganze Woche ziemlich kalt und nass war.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><font size="2">&nbsp;</font><p><font size="2"><br />Zu einer Fiesta in Arenal, zu der mich meine  inzwischen  Ex-Kollegin Flaka mitgenommen hat, haben sich dagegen keine Gringos verirrt. In einem spärlich ausgestatteten Saal neben dem Plaza del Torros (die kleinen Stierkampf-Arenen gibt es tatsächlich in fast jedem größeren Ort) haben eine mexikanische und eine Tico-Band zum Tanz aufgespielt. Dazu gabs Imperial aus der Dose. Flakas Cousin Justin hat gesagt, die spielen noch die gleichen Lieder wie damals, als seine Mutter jung war. Aber ehrlich gesagt habe ich zu den neuen Liedern auch keinen Unterschied gehört.</font></p><p><font size="2"><br /></font></p>
<p><font size="2"> Und dann hat mich noch der hier dauerurlaubende Surfer Horst ins nahegelegene Canas mitgenommen. Verblüffend, wie der Regen mit einem Schlag aufhört, sobald man die wolkenverhangene Talsenke verlässt. Mit Cuba Libre aus der Dose sind wir auf dem Kirchplatz gesessen und haben eine Unmenge an schwarzen Vögeln beobachtet, die sich in ohrenbetäubendem Gezeter um die besten Schlafplätze gestritten haben. Schließlich wird es schon immer um sechs dunkel. Da sind die Abende lang und die Unterhaltungsmöglichkeiten begrenzt.</font></p>
<p><font size="2"><br /> </font></p><p><font size="2"><br />Mal schauen, wohin mich der Tico-Wind nächstens hin weht. Ich glaube, meinen Geburtstag feiere ich erstmal am Strand von Nicaragua. Bis dahin verbleibe ich mit stürmischen Grüßen,</font></p><p><font size="2"><br /></font></p><p><font size="2">Anja Mayinger</font></p><p><br /></p><br /><br />
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