Jokers Blog Schweiz

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Kinder und Jugend

Das Jahr der Wälder

Wald.jpgDieses Jahr ist das Jahr der Wälder. Das beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen. Traurig, dass wir schon ein spezielles Jahr brauchen, um uns an die Bedeutung unserer Umwelt zu erinnern. Immer mehr Waldflächen werden abgeholzt. Der Wald mit seiner Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Geräuschen ist nicht nur ein Ort der Erholung und für viele Menschen eine Existenzgrundlage mit seiner Bedeutung für das Klima sichert er das Überleben von uns allen. Sogar eine eigene Internetplattform wurde für den Wald geschaffen: Auf www.Das-Jahr-der-Waelder.de können zahlreiche Informationen eingeholt werden. Vor allem, wie gut uns der Wald tut.


Der Wald ist ein komplexes Ökosystem. 30 % der Flächen von Deutschland und der Schweiz sind mit Wald bedeckt. In Österreich macht die Waldfläche 47% der Staatsfläche aus. In Deutschland stehen aktuell etwa 35 Milliarden Bäume.


Der Wald sorgt für ein ausgeglichenes Klima: Er verringert die Gegensätze zwischen Hitze und Kälte und schützt vor Wind. Ohne Wälder würde die Erosion leichtes Spiel haben. Durch das weitverzweigte Wurzelwerk der Bäume und Sträucher im Boden wird das Wegschwemmen von Erde durch Wasser verhindert.


Der Wald speichert und reinigt Wasser: Lockerer Waldboden mit zahlreichen Hohlräumen und Poren nimmt Niederschläge, also Regen, schnell auf, er gibt das Wasser aber nur nach und nach wieder ab. Die Abflussmengen aus Waldgebieten sind daher gleichmässiger verteilt als diejenigen aus offenem Gelände, hier kommt dem Moos auch eine wichtige Aufgabe zu, das wie ein Schwamm wirkt. Hochwasser kommen in Waldgebieten selten vor.


Quellen im Wald spenden auch bei anhaltender Trockenheit Wasser mit Trinkwasserqualität. Das langsame Durchsickern des Wassers durch den Waldboden wirkt wie ein Filter und ersetzt so chemische Reinigungsmassnahmen. Von 100 Kubikmeter Wasser, die jährlich auf die Fläche eines Baumes fallen, nimmt er 40 Kubikmeter auf und speichert davon etwa 30 Kubikmeter.


Der Wald reinigt die Luft und produziert Sauerstoff: Die Pflanzen des Waldes stellen mit Hilfe der Photosynthese grosse Mengen an lebensnotwendigem Sauerstoff her. Ein hundertjähriger Baum produziert mit seinen 1 Million Blättern pro Jahr etwa 4500 kg Sauerstoff: Das sind 3,2 Millionen Liter (3200 Kubikmeter). Dafür benötigt er etwa 75000 Tonnen Kohlendioxid.


Die Blätter der Bäume filtern Schadstoffe, Abgase und Staubteilchen aus der Luft heraus. Das ist mit ein Grund für das heutige Waldsterben: Die Schadstoffteilchen reichern sich innerhalb der Blätter an. Der hundertjährige Baum filtert jedes Jahr etwa 1 Tonne Staub und Abgase.


In den Alpenländern schützen Lawinenschutzwälder viele Ortschaften vor herabstürzenden Schneemassen.


Der Wald ist für viele Pflanzen- und Tierarten ein unverzichtbarer Lebensraum.


Wir haben uns das internationale Motto "Das Jahr der Wälder" zu Herzen und viele Artikel rund um das Thema Wald in unser Programm genommen. Besonders empfehle ich Ihnen ein Spiel, denn vor allem unseren Kleinen sollten wir vermitteln, wie schön der Wald für uns Menschen ist. Und genau dies gelingt mit dem Bilder-Memo "Im Wald". Denn hier können Kinder nicht nur ihre Konzentrationsfähigkeit trainieren, sondern erfahren anhand der Merkbilder auch, was den Wald zu einem bedeutenden Lebensraum für Tiere und Pflanzen macht.




http://www.jokers.ch/3/15957786-1/spielwaren/was-ist-was-junior-im-wald-memo.html



Bild: Katrin Weyermann Bötschi/PIXELIO



28.02.2011, 00.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zurück zur Prügelstrafe?

Vielleicht haben Sie es mitbekommen: Kaum ein Buch wird derzeit so heftig diskutiert wie das der chinesisch stämmigen Amerikanerin Amy Chua "Battle Hymn of the Tiger Mother", auf Deutsch "Die Mutter des Erfolgs". Natürlich habe ich es gelesen nicht nur, weil es zu meinem Job gehört, immer auf dem aktuellen Stand der Bücher-Neuerscheinungen zu sein, sondern auch, weil es mich interessierte, mit welcher Argumentation archaisch anmutende strengste und härteste Erziehung vertreten wird.


Für Literatur halte ich das Kriegsgeschrei der Tigermutter nicht stellenweise erinnert es mich eher an eine erzwungen neutrale Beschreibung von Methoden, die der Kindesmisshandlung dienen. Selbstverständlich immer mit der Vehemenz einer Person vorgetragen, die es "nur gut" mit ihren Sprösslingen meint: Denn diese müssen gedrillt werden, sollen sie später im Leben erfolgreich sein. Spass und unbeschwerte Kindheitsjahre wie in der verweichlichten westlichen Erziehungsphilosophie gibt es nicht, schon Kleinkinder müssen, notfalls unter Androhung und Einsatz von körperlicher und seelischer Grausamkeit, dazu getrieben werden, sich anzustrengen. Mehr und immer mehr. Sie müssen die Besten werden, die einsamen Genies an der Spitze, eine Zweitplatzierung oder gar Durchschnitt kommt der Verwirkung jeglichen Lebensrechts gleich.


Mich hat es regelrecht geschüttelt, als ich das Pamphlet las: Mehrere Male wollte ich es aus der Hand legen. Doch ist der "Erziehungsratgeber", der das angebliche Erfolgsgeheimnis chinesischer Pädagogik darstellen will, schlussendlich doch mehr als nur ein Plädoyer für die Prügelstrafe. Denn von ihren eigenen Töchtern, die Amy Chua zu bahnbrechenden Genies drillen will, setzt sich ihr die jüngere Tochter entgegen. Diese trotzt dem Ehrgeiz der Mutter, sie schreit der Mutter ihren Hass entgegen. Ab der Mitte des Buchs wird dieser Psychokrieg zwischen der "Tigermutter" und Louise deutlicher auch, wenn Amy Chua weit davon entfernt ist, ihre brachialen Erziehungsmethoden als simple Brutalität einzusehen.


Für unbedingt lesenswert halte ich "Battle Hymn" nicht. Ich tendiere mehr zu den praktischen Handlungsanweisungen von Klaus Hampe in seinem Buch "Darf ich das?". Mit seinen Antworten auf Gewissensfragen in einem humanen Miteinander von Eltern und Kindern bekommen Kinder meiner Meinung nach eine grössere Chance sich zu entwickeln als durch eine so genannte "strenge" Erziehung.


"Darf ich das?" von Klaus Hampe bei Jokers:

http://www.jokers.ch/3/15614579-1/buch/darf-ich-das.html


Mehr zum Thema:

http://m.faz.net/;s=XruLiaiy758qon88YWU0HA02/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EDFF283E3DCDB48568238B96F9DA29600~ATpl~Epartner~Ssevenval~Scontent.xml - TOPMARKER


26.02.2011, 00.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Dschungel ruft

Kakerlaken essen, durch Schlamm waten, auf einem wackligen Steg über einer Schlucht balancieren... Was C-Promis im RTL-Dschungelcamp zu bewältigen haben, ist im Vergleich zu den Abenteuern Mowglis ein Spaziergang. Wir erinnern uns: Mowgli, der kleine Junge, der im Dschungel von Wölfen großgezogen wurde und ohne menschlichen Kontakt aufwuchs. Er kämpfte mit dem verschlagenen Tiger Shir Khan, wehrte sich gegen eine verrückte Affenbande und widerstand den Hypnosekünsten der Schlange Kaa.


Mowgli-vs-sherekhan.jpgRudyard Kipling (1865 - 1936), der in Indien aufgewachsene britische Schriftsteller, hat sich die Mowgli-Geschichten ausgedacht. Sie sind Teil seiner beiden »Dschungelbücher«, die 1894/1895 erschienen. Durch die Walt-Disney-Verfilmung von 1967 wurden die Erzählungen aus dem Dschungel weltberühmt, bekamen aber auch ein neues Flair. Aus einem dramatischen Jugendbuch wurde ein niedlicher Kinderfilm, in dem Mowgli fröhlich durch den Urwald tollt, beschützt von dem Bären Baloo und dem Panther Bagheera. Keine Frage, das Disney-Dschungelbuch ist große Klasse, aber Lichtjahre entfernt von der literarischen Vorlage. In der lässt Kipling Mowgli zu einem Geschöpf heranwachsen, das mit dem Dschungel verwachsen ist. Der Junge muss sich im Rudel gegen Leitwolf Akela behaupten und immer auf der Hut sein vor seinem Erzfeind Shir Khan. In einem Kampf auf Leben und Tod besiegt er den gefährlichen Tiger schließlich, der nicht nur ihn bedroht, sondern die gesamte Tierwelt aufgewiegelt und Unfrieden in den Urwald gebracht hat.
 

Nicht nur, um Mowgli als strahlenden Helden zu erleben, lohnt sich ein Blick ins dschungelige Original - man lernt noch viele andere faszinierende Gestalten kennen: die weiße Robbe Kotick, den Mungo Rikki-Tikki-Tavi, Toomai, den Elefantenjungen Kiplings zweibändiges Dschungelbuch gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Jugendbüchern überhaupt. Robert Baden-Powell, ein Freund Kiplings, gründete 1907 die Pfadfinderbewegung auf der Grundlage der Mowgli-Geschichten. Sie dienten ihm als Vorlage für eine zur damaligen Zeit revolutionären Methode in der pädagogischen Arbeit, wonach Kinder und Jugendliche eigenverantwortlich in einer Art fortschreitender Selbsterziehung zu verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsensollen.


Übrigens erhielt Rudyard Kipling 1907 als erster Engländer und damals jüngster Preisträger (mit 42 Jahren) den Nobelpreis für Literatur.


Wer dem Ruf des Dschungels folgen möchte, kann sich hier einlesen:



http://www.jokers.ch/3/13733287-1/buch/das-dschungelbuch.html

Bild: © wikimedia

22.02.2011, 09.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Struwwelpeter ganz tierisch

Struwwelpeter.jpgEigentlich ist der „Struwwelpeter“ nur etwas für die ganz Hartgesottenen! Dem armen Konrad werden die Daumen abgeschnitten, weil er daran lutscht, Paulinchen zündet sich versehentlich selbst an und der Suppenkaspar verhungert vor dem vollen Teller. Man mag es nicht so recht glauben, aber der Untertitel dieser Geschichtensammlung lautet: „Lustige Geschichten und drollige Bilder“.

 

1845 schrieb und zeichnete der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann den „Struwwelpeter“ für seinen dreijährigen Sohn Carl. Ob sich der Kleine über dieses besondere Weihnachtsgeschenk gefreut oder eher davor gefürchtet hat, ist nicht überliefert. Tatsache jedoch ist, dass das Werk unglaublich berühmt wurde. Bezeichnungen wie Zappelphilipp, Suppenkaspar, Struwwelpeter und Hans-Guck-in-die-Luft gehören inzwischen zur Alltagssprache.

 

Wie kommt man auf solche Geschichten? Die literaturgeschichtliche Forschung geht davon aus, dass Hoffmann nicht nur ein drastisches und kurzweiliges „Wie-verhalte-ich-micht-richtig-Buch“ verfassen wollte, sondern eigene Erfahrungen als Arzt in der Jugendpsychiatrie verarbeitet hat – im 19. Jahrhundert hiess das noch „Anstalt für Irre und Epileptische“. So könnten der Zappelphilipp und der Hans-Guck-in-die-Luft Formen des heute so genannten Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS) sein – der eine mit hyperaktiven Symptomen, der andere ohne, sozusagen der Typ des „Träumers“. Und der Suppenkaspar deutet mit seiner Nahrungsverweigerung auf Magersucht hin.

 

Ob die gar nicht so drolligen Geschichten Schäden im kindlichen Gemüt anrichten, ist umstritten. Generationen von Vätern, Müttern und ErzieherInnen haben darüber diskutiert. Im Laufe der Jahrhunderte gab es so viele Adaptionen des Stoffs wie Meinungen darüber: die„Struwwelliese“ für Mädchen, der „Ägyptische Struwwelpeter“, der antiautoritäte „Anti-Struwwelpeter“, der Struwwelpeter in Mundart, als Comic-Held, in Verfilmungen... Nun ist er auch im Tierreich angekommen! Der Künstler Erwin Grosche hat sich den „Tierischen Struwwelpeter“ ausgedacht, eine neu erzählte Geschichte mit Musik von Toto Blanke und mit Tieren in den Hauptrollen: Paulinchen ist eine Gans, der Suppenkaspar ein Schwein, der Zappelphilipp ein Affe… Eine wirklich kindgerechte Interpretation, die durch originellen Wortwitz und einprägsame Melodien besticht – ein Hörvergnügen für die ganze Familie!

 

"Der tierische Struwwelpeter" auf CD bei Jokers


Bild: wikimedia

 

15.01.2011, 00.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Spiel mit mir!

Jeder Elternteil oder geplagte Verwandte kennt die leicht trotzig herausgebrachte Aufforderung: „Spiel mit mir!“. Manchmal klingt dieser kleine Satz so gar nicht nach Bitte, sondern kommt einem Befehl gleich. Und es ist ja nur richtig: Denn wie oft bekommen Kinder die tollsten Spiele geschenkt, ohne dass jedoch irgendein Spielgefährte da wäre, der mit ihnen das neueste „Spiel des Jahres“ bis zum Exzess spielen würde?! Ich zähle mich ja auch zu den Spiele-Muffeln: Spätestens nach der 2. Runde „Mau Mau“ geht mir eindeutig die Lust aus.
Deshalb habe ich den Osterhasen dieses Jahr auch bestochen: Schokolade will man als braver und gesundheitsbewusster Onkel ja nicht unbedingt in Massen schenken, aber was sonst? Es ist ja Ostern und der Hase kann nicht so schwer wie das Christkind tragen…
Und so stöberte ich in unserem Programm, bis mir eine zündende Idee kam: Spannung, Spiel und Schokolade mal ganz anders!
Und so wartete heuer etwas im Osternest auf meine kleine Nichte, was nicht so schnell verdaut wie der obligatorische Schokoladenhase ist. „Wo kommt die Schokolade her?“ heißt das Quizz-Buch, das sogar uns Erwachsene manchmal ins Grübeln bringt.
Denn bei Weitem nicht alle der 75 Fragen, die die Autorin Friederike Wilhelmi in ihrem quietschvergnügten Buch zusammenträgt, sind kinderleicht zu beantworten: So wird zum Beispiel nach der Bedeutung von Redensarten („Warum sagt man ‚toi, toi toi'?“), nach Erfindungen („Wer erfand die Turnschuhe/den Klettverschluss/Coca-Cola/Cornflakes…“) und nach naturwissenschaftlichen Themen („Welcher Planet ist der heißeste in unserem Sonnensystem?“, „Wo liegt der tiefste See?“) gefragt – aber es gibt immer 3 Antworten zur Auswahl! Die wissbegierigen Rätselfreunde sollen die richtige aussuchen, auf der Rückseite wird dann die Lösung noch einmal ausführlich erläutert. Doch die „falschen“ Antworten sind nicht leicht herauszufinden: Denn es sind intelligente Lügengeschichten, stimmige Halbwahrheiten oder manchmal auch nur lustiger Quatsch, was manchmal durchaus nach einer plausiblen Antwort klingt …

Und dieses Mal war es doch tatsächlich so, dass ich ständig meine Nichte mit „Spiel mit mir!“ nervte – denn bis man alle 75 Fragen durch hat, nun, das dauert schon einige Zeit …

13.04.2010, 10.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Harry heisst jetzt Percy

Wer einmal süchtig war, kennt das Problem sicher: Kaum ist die geliebte Serie oder Buchreihe zu Ende, muss ganz schnell etwas Neues her. Am besten eine neue Serie, die möglichst an der alten anschliesst. Im Fernsehen konnte man dieses Phänomen an den „Desperate Housewifes“ als Nachfolger von „Sex and the city“ beobachten. Doch was für Damen um die 30 gilt, trifft Kinder mindestens genauso. So reihen sich derzeit einige Titel im Bücherregal, um die Leere zu füllen, die nach dem Harry-Potter-Ende entstanden war.

Hoch im Trend steht immer noch die zuckersüsse Vampir-Romanze von Stephenie Meyer, deren Ende noch lange nicht absehbar ist. Für Fantasy-Fans produziert der Jungautor Christopher Paolini die „Eragon“-Saga. Doch am nächsten dran am legendären Erfolg der Joanne K. Rowling scheinen Rick Riordan und seine Romane um den jungen Halbgott Percy Jackson. Band Eins kam vor wenigen Tagen erst unter dem Titel „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ in deutsche Kinos und läuft seitdem ungebrochen erfolgreich.

Als alten Skeptiker verblüffen mich solche Phänomene immer wieder aufs Neue. Denn vom Buchcover her und über den überraschten Spross übermenschlicher Eltern, der auf eine Schule für „Half-Blood“ (Halbblüter) geht, bis hin zum bösartigen Stiefvater sind sich die Geschichten zum Verwechseln ähnlich. Was bei Rowling Zauberer, Hexen und magische Wesen waren, sind bei Jackson griechische Gottheiten. Natürlich muss auch Percy erst seine besonderen Fähigkeiten entdecken und zu bändigen lernen, um schliesslich zusammen mit seinen Freunden einen weltbewegenden Kampf gegen das Böse zu führen.

Eines muss man Rick Riordan allerdings lassen: Er unterrichtete 15 Jahre lang amerikanische Schüler in Geschichte und ist ein Spezialist auf dem Gebiet griechischer Historie. So bieten seine Geschichten nicht nur Action und Unterhaltung. Dank detailreicher Kenntnisse können seine Fans auch noch einiges über Zeus, Athene und Co. lernen. Und das Beste: Im Anhang seiner Bücher findet sich ein Glossar mit Quellenangaben, wo es weitere Informationen zum Thema gibt.


21.03.2010, 17.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich fand es nicht gruselig

Ein Kinobesuch ist eine feine Sache. „Wo die wilden Kerle wohnen“ ist ein Film, der in wenigen Tagen anläuft. Das gleichnamige Buch aus der Feder des amerikanischen Illustrators und Kinderbuchautors Maurice Sendak, erschienen im Jahr 1967, habe ich als Kind gelesen.

Es war schön, sich in Max hineinzuversetzen, der zur Strafe für sein „wildes“ Benehmen ohne Abendessen ins Bett geschickt wird. Diese Sanktion kümmert den kleinen Kerl nämlich wenig. Denn in seinem Zimmer, das sich in einen Wald verwandelt hat, steigt er einfach in ein Boot und fährt rüber zu den wilden Kerlen. Er zähmt die Monster und wird zu ihrem König erhoben. Als er Hunger bekommt, segelt er zurück nach Hause.

Mit erwachsenen Augen betrachtet kann ich heute die Kritik vieler Eltern natürlich verstehen, die behaupten, das Buch – und somit auch der Film – seien zu düster. Die Monster mit ihren langen Zähnen und Klauen zu bedrohlich. Als Kind jedoch fühlte ich mich nicht im Geringsten verängstigt von der Geschichte, die hauptsächlich aus Zeichnungen besteht.

Was Eltern gruselig finden, macht Kindern oft gar nichts aus. Das Gleiche gilt übrigens nicht nur für Gruselgeschichten, sondern auch für Spannung, Abenteuer und Humor. Kinder haben eben einen ganz eigenen Geschmack, der sich nicht von Mama und Papa diktieren lässt. Zum Glück.


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

05.11.2009, 19.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Maus ist wieder da!

Die MausHaben Sie als Kind auch oft „Die Sendung mit der Maus“ gesehen? Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht, ob dieses Kinderprogramm immer noch läuft. Ich habe die kluge Maus und den witzigen Elefanten jedenfalls geliebt!

Heute würde man die Sendung „pädagogisch wertvoll“ nennen. Ich kann mich an keine andere Kindersendung, die so viele Fragen altersgerecht beantwortet hat wie „Die Sendung mit der Maus“. Vor allem dann, wenn es um komplizierte Fragen ging, auf die Erwachsene oft keine Antwort haben, sprang das orangene Nagetier gerne ein. Da wurde erläutert, wie Gott da sein kann, wenn man ihn doch nicht sieht oder Geheimnisse des Universums erklärt. Aber die Maus wusste auch Rat zur modernen Technik oder kannte sich mit der Geschichte aus.

Jetzt habe ich die Maus in unserem Programm wieder entdeckt: als Buch. Die Maus zum Blättern, Anfassen und einfach Liebhaben!


(Geschrieben von Matthias Stöbener)


24.06.2009, 19.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Literaturlexikon für Kids

Bei uns liegt das „Leseratten-Gen“ in der Familie. Meine Nichte – Sie kennen sie schon, zumindest virtuell - ist eine begeisterte Büchernärrin. Doch wie die Kleinen heute so sind, bemühen sie auch durchaus oft und gerne das Internet, wenn sie etwas nachschlagen wollen oder etwas nicht wissen.

Und im Literaturbereich gibt es viele Begriffe, die eben nicht jedes Kind versteht. Während wir früher dicke Lexika wälzen mussten, bis wir uns schlau gemacht hatten (und genau deswegen ganz oft erst gar nicht nachgeguckt haben, was beispielsweise ein „Drama“ ist), klicken die Kinder heute einfach mal kurz ins Internet.

Aber welche Seiten gibt es, die Kindern einfach erläutern, was z. B. Lyrik bedeutet oder wer Astrid Lindgren ist? Meine Nichte verriet mir einen Geheimtipp, der unter jungen Lesefreunden heiss gehandelt wird: www.rossipotti.de ist nämlich eine geniale Literaturseite für Kinder und Jugendliche, die alles, was Leseratten zu Büchern und Autoren wissen wollen, einprägsam und verständlich erläutert.

Die lustige Lexikonratte Klops sammelt dabei literarische Begriffe und erklärt all die schwierigen Wörter aus dem Literatur-Fachjargon kindgerecht. Selbst als „alter Lese-Hase“ kann man noch manches auf der Seite lernen.

(geschrieben von Matthias Stöbener)

18.05.2009, 08.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vorpubertäre Schwierigkeiten

Versteh dein SchulkindWer glaubt, bis zur Pubertät der Sprösslinge würden Eltern ein sorgenfreies und unbekümmertes Leben geniessen, irrt gewaltig: Denn auch Zehn- und Elfjährigen stellen Eltern vor so manche Herausforderung.

Als wir Ostern zusammentrafen, klagte mir meine Schwester ihr Leid: Meine kleine Nichte, die im Herbst elf wird und gerade die 5. Klasse besucht, gibt ihr so manches Rätsel auf. Und das, obwohl Partys, Lippenstift und Jungs noch nicht die allerhöchste Priorität einnehmen.

Die Leistungen in der Schule gleichen einer Berg- und Talfahrt, auf eine 6 in Latein kann eine 2 folgen, auf eine 5 in Mathe eine 1. Und obwohl die Kleine Klassensprecherin ist, hat sie manchmal Angst vor dem Schulweg, weil dort die älteren Jungs lauern und böse Sprüche klopfen.

Natürlich geht es ihr oft gar nicht gut dabei. Und so kann es sein, dass meine Nichte manchmal weinend nach Hause kommt. Und wenn mir theoretisch klar ist, weshalb gerade dieses Alter so extrem belastend für Kinder ist, weiss ich doch praktisch auch keinen guten Rat.

Natürlich ist es schwierig für Schüler, von der Grund- in eine weiterführende Schule zu wechseln. Sie müssen sich neue Freundschaften aufbauen, sie müssen lernen sich eigenständig zu behaupten. Und das belastet Eltern und Kinder gleichermassen.

Versteh dein Schulkind ist ein Ratgeber, der hier vielleicht weiterhilft. Das Buch erklärt nicht nur anschaulich, welche Herausforderungen auf dem Weg in die Pubertät auftreten, sondern gibt auch Anleitungen, wie Eltern ihre Heranwachsenden in dieser kritischen Phase unterstützen können.


(geschrieben von Matthias Stöbener)

12.05.2009, 09.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Laura Laktose:
Ist das erste Buch mit den 1600 Lebensmitteln
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Marianne:
Es tut mir noch immer so leid dass ich erst v
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Anne:
Ich habe sehr lange Zeit online Schack gespie
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Marie:
Ich bin generell begeistert von den Schüssle
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schuessler aslze:
Toll, das ist endlich mal ein gut geschrieben
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