
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Politik und Gesellschaft
Rutschen sie gut!
Sicher haben Sie
Ihren Mitmenschen wie jedes Jahr an Silvester einen "guten Rutsch"
gewünscht. Wieso aber sollte man in das neue Jahr rutschen, sozusagen
hinüberschlittern? Sprachforscher haben eine Erklärung für die Formulierung.
Der "Neujahrsrutsch" soll sich vom jiddischen Wort "Rosch"
ableiten, was Haupt oder Anfang bedeutet. Also meint der vermeintliche „Rutsch“
einen „Guten Anfang!“
Der Brauch, sich Glück und Wohlstand zu wünschen, die bösen Geister durch Lärm zu vertreiben, das neue Jahr durch ebensolchen zu begrüßen und Vorsätze zu fassen, ist so alt wie die Menschheit und kommt in allen Kulturkreisen vor. Übrigens auch die Tatsache, dass der gute Wille nicht lange vorhält...
Für Hartnäckige, die ihre Versprechen ernst nehmen, aber immer wieder an der Verwirklichung scheitern, habe ich einen Tipp. Nehmen Sie sich die Neujahrstage anderer Völker als „Zwischenstationen". So haben Sie über das ganze Jahr verteilt ausreichend Termine, an denen Sie ihre Gelübde erneuern können: Zwischen dem 21. Januar und 21. Februar feiern die Chinesen das neue Jahr, die Orthodoxen am 1. März, das thailändische Neujahrsfest wird zwischen dem 13. und 15. April begangen und das jüdische, das "Rosch ha-Schanah", an wechselnden Terminen im September bzw. Oktober. Genug Möglichkeiten also, um doch noch mit der gesunden Ernährung anzufangen, weniger zu rauchen, öfter an die frische Luft zu gehen…
Zur Einstimmung auf das neue Jahr gibt’s hier etwas zu Schmökern!
"Silvester und Neujahr" bei Jokers
Bild: © Maret Hosemann/PIXELIO
05.01.2011, 08.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Pfeffernuss und Kugelglanz
Wussten Sie, dass
Advent „Ankommen“ bedeutet? Es kommt vom lateinischen „adventus“ und kann
sowohl „wird kommen" als auch „ist gekommen" meinen. Die vierwöchige
Adventszeit hat sich erst im Laufe der Jahrhunderte herausgebildet. Ähnlich wie
die Fastenzeit vor Ostern hat es sich etabliert, die Zeit vor Weihnachten als
Vorbereitungszeit zu begehen. Im 6. Jahrhundert legte Papst Gregor der Grosse
vier Adventssonntage für die Vorbereitungszeit auf Weihnachten sowie eine
liturgische Ordnung fest. Die vier Sonntage standen symbolisch für die 4000
Jahre, welche die Menschen nach damaliger kirchlicher Rechnung auf die Ankunft
des Erlösers warten mussten. Im Jahr 1570 verfasste Papst Pius V. die
endgültige Regelung der Adventsliturgie.
Zwischen dem 27. November und 3. Dezember beginnt der Adventszeitraum und endet am Heiligen Abend. Mit dem ersten Advent beginnt ein neues Kirchenjahr. Jeder Sonntag hat seine eigene Symbolik: So erinnert der erste Advent an den Einzug Jesu in Jerusalem, der zweite an die Wiederkunft Christi, der dritte an Johannes den Täufer und der vierte an Maria, die Mutter Jesu.
Der gewundene Adventskranz mit seinen vier Kerzen gilt als Symbol der Huldigung und weist auf den kommenden König hin. Die Kerzen stehen für das aufgehende, heller werdende Licht, das Hoffnung geben und das Böse abwehren soll. Wahrscheinlich geht der Brauch des Adventskranzes auf einen Brauch zurück, der im Jahr 1839 im Rauhen Haus in Hamburg, einer Betreuungsanstalt für Waisenkinder, von Johann Hinrich Wichern eingeführt worden war: Auf einem Wagenrad wurden 23 Kerzen angebracht. Vier grosse weisse Kerzen symbolisierten die Sonntage bis Weihnachten, 19 kleine rote die Werktage. Jeden Tag wurde von den Kindern eine Kerze mehr angezündet. Ab 1860 band Wichern Tannenzweige zum Kranz. Diese Sitte verbreitete sich dann von Norddeutschland aus weiter.
Egal, wie Sie die Adventszeit begehen: Für Familien mit Kindern ist es eine ganz besondere Zeit, die die Kleinen lieben und herbeisehnen. Speziell für die Kinder haben wir „Pfeffernuss und Kugelglanz“ ins Programm aufgenommen: Dieses Buch ist eine wunderbare Sammlung an verschiedenen Bastel- und Schmuckideen, Gedichten und vielem mehr für die Adventszeit.
„Pfeffernuss und Kugelglanz“ bei Jokers
Bild: Dieter/pixelio.de
28.11.2010, 01.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Stille Zeile Sechs
Ein bisschen stolz bin ich schon, dass ich es geschafft habe. Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“ mit seinen fast tausend Seiten. Ein mitreissendes Panorama der letzten Jahre der DDR, wirklich faszinierend. Viele der dort beschriebenen Themen und Details waren mir neu und ich fand es spannend, sich als Wessi in diesen Kosmos zu begeben.Mehr als zwanzig Jahre nach der Wende ist es immer noch interessant, die Welt der DDR in den 1980er Jahren zu entdecken. Mit dieser Welt beschäftigt sich auch Monika Maron in „Stille Zeile Sechs“: Die Historikerin Rosalind Polkowski kündigt ihre Arbeitsstelle und lässt sich vom ehemaligen Funktionär Herbert Beerenbaum anstellen, der seine Memoiren aufschreiben lassen möchte.
Rosalind Polkowski sieht in Beerenbaum einen Täter, einen skrupellosen bildungsfeindlichen Parteigenossen, der in ihren Augen auch an der Verurteilung eines ihrer Freunde Schuld trägt. Sie konfrontiert ihn mit Vorwürfen. Der alte Mann erleidet einen Schlaganfall. Erneut also Schuld und Täterschaft – diesmal auf Seite der Historikerin, die in ihrer unbändigen Wut keine Rücksicht auf die angeschlagene Gesundheit Beerenbaums nimmt.
Monika Maron war in der ehemaligen DDR als Regieassistentin und Journalistin tätig, bevor sie Schriftstellerin wurde und schliesslich 1988 in den Westen Deutschlands ging. Die Autorin soll selbst einige Jahre für die Staatssicherheit tätig gewesen sein – aber wie dem auch sei, „Stille Zeile Sechs“ ist in jedem Fall eine fesselnde Auseinandersetzung mit dem Leben in der DDR.
Wenn man die Geschichte des eigenen Landes auf eine so gefühlsintensive Weise (und, ganz nebenbei, zu einem solch attraktiven Preis) präsentiert bekommt, kann ich nur sagen: unbedingt zugreifen!
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
11.01.2010, 19.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Reichspogromnacht
Meine Nichte in Deutschland musste nicht in die Schule und ich nutzte diesen Tag, um sie zu besuchen: 3. Oktober. Tag der Wiedervereinigung. Doch der eigentliche Mauerfall war am 9. November 1989. Warum sie also gut 4 Wochen vorher nicht in die Schule muss, wollte meine Nichte wissen.
Seit vielen Jahren feiern Deutschland nun schon den 3. Oktober als offiziellen „Tag der Wiedervereinigung“. Der 9. November gerät dabei mehr und mehr in Vergessenheit. Doch es hat seinen guten Grund, weshalb man den Gedenktag vorverlegt hat: Aus Respekt vor der jüdischen Religion und aus Abscheu vor den Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes beschloss die deutsche Regierung vor Jahren, den 9. November nicht als Feiertag zu begehen. Schliesslich ging die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 als „Reichspogromnacht“ in die furchtbare Nazi-Geschichte ein. In jener Nacht nämlich wüteten SS und SA besonders und zerstörten unzählige Synagogen in Deutschland.
„Gefangene der Angst“ heisst der Titel des Buchs: Ella Lingens ging als Widerstandskämpferin in unser Andenken ein. Ihrer Hilfe haben viele jüdische Familien ihr Überleben im Horrorjahr 1938 zu verdanken ... Ich nutzte die Gelegenheit, der Frage meiner kleinen Nichte ausführlicher nachzugehen und las den Bericht von Lingens. So etwas lässt mich nicht mehr los.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
12.11.2008, 09.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ich freue mich auf China
Die Türkei war 2008 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. China bereitet sich schon auf diese Rolle im Jahre 2009 vor. Doch chinesische Literatur: Wer hat schon einen chinesischen Autor gelesen? Im Original sicherlich die wenigsten, doch auch in der Übersetzung sind chinesische Werke rar.
Die Erdentage
werden nie den „sechsten Mond“ verwinden,
der sechste Mond, in dem mein Herz erstirbt
wie meine Poesie
und die Ersehnte, in unwirklich blutiger Lache erstickt.
Die Glut der Sonne sprengt im sechsten Mond die Haut,
entlarvt das wahre Bild der Wunden.
An andren Ort zur Überwinterung entfliehn dem blutgetränkten Meer
im sechsten Mond die Fische.
Im sechsten Mond verformt die Erde sich,
die Flüsse fliessen tonlos.
Briefe und Karten bleiben zuhauf zurück, ohne die Hoffnung
Dass je sie die Toten erreichen.
"Der sechste Mond", ein Gedicht des chinesischen Poeten Shi Tao. Diese Zeilen wurden in mehr als 60 Sprachen übersetzt, diese Verse gehen um die Welt. Auch, weil der chinesische Verfasser 10 Jahre inhaftiert war. "Der sechste Mond" von Shi Tao, Ehrenmitglied des deutschen P.E.N., geht seit März diesen Jahres als elektronischer Staffellauf von P.E.N..-Postfach zu P.E.N.-Postfach. Hintergründe erfahren Sie unter http://www.penpoemrelay.org/ .
Ich selbst finde das Gedicht wunderbar. Und ich freue mich auf die Buchmesse 2009, wenn uns hoffentlich viele chinesische Autoren ihre Werke präsentieren werden ...
(geschrieben von Matthias Stöbener)
03.11.2008, 10.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein schöner Trost
Diese Woche ist es wieder soweit: Die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Pforten. Die ersten Tage darf nur Fach-Publikum in den weiten Hallen in all den wunderbaren Büchern und Medien stöbern, am Wochenende jedoch öffnet die Buchmesse auch privaten Lesern ihre Pforten. Die Kolleginnen und Kollegen, die hinfahren, sind schon aufgeregt: Nicht nur, weil sie sich auf die vielen Neuerscheinungen freuen, sondern auch, weil dieses Jahr die Türkei als Ehrengast auf die Buchmesse geladen ist.
Fast jeder kennt dieses faszinierende Land aus Urlauben und von Reisen: Die Türkei ist mit ihrer Küsten- und Gebirgslandschaft ausgesprochen vielseitig. So können einige meiner KollegInnen von langen Strandurlauben erzählen, andere erstiegen so manchen Berg. Eine Erinnerung teilen jedoch alle, die schon die Türkei besuchten: Es gibt sagenhaft leckeres Essen dort! Dabei versuchte kaum jemand, eines der schmackhaften Gerichte zu Hause nachzukochen – schließlich gibt es an jeder Ecke einen Döner-Laden.
Türkisches Essen ist aber viel mehr als Fladenbrot mit Raspelfleisch: Werfen Sie doch einmal einen Blick in das etwas andere Kochbuch „Türkische Wochen“ – hier finden Sie zahlreiche Anregungen für türkische Leckereien. So kann ich mich mit exquisiten kulinarischen Köstlichkeiten darüber hinweg trösten, dass ich dieses Mal nicht zur Messe fahre.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
14.10.2008, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ignoranz
Sie wissen es wahrscheinlich: Dieses Jahr ist die Türkei Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Jetzt hat Langendorfs Dienst Buchhändler befragt, was sie sich von dem Gastland-Auftritt erwarten. Nicht besonders viel, so das Ergebnis der Umfrage. Zwar gestalten etwa 30 Prozent der Buchhändler ein Türkei-Schaufenster und 21 Prozent wollen noch mehr Aktionen zu dem Thema machen, aber nur 7 Prozent der Buchhändler nennen die Türkei ein „besonders spannendes“ Gastland und 14 Prozent meinen, dass die türkische Literatur weniger zugkräftig als frühere Ehrengast-Auftritte sei. 28 Prozent der Buchhändler einen, das Thema interessiere keinen von ihren Kunden, 42 Prozent erwarten keinen Umsatzimpuls, lediglich 16 Prozent glauben an ein paar zusätzliche Verkäufe.Das deutet auf eine geringe Resonanz auf das Thema Türkei und die türkische Literatur hin und ich frage mich, woran das liegen kann. Da fahren Millionen deutsche Urlauber in die Türkei, aber niemand interessiert sich für das Land, das sie bereisen, oder für die Literatur dieses Landes? Und Millionen aus der Türkei stammende Menschen leben in Deutschland – und keiner interessiert sich, was es an neuer Literatur in ihrem (früheren) Heimatland gibt? Diese Ignoranz auf beiden Seiten kann ich nicht verstehen. Aber wenn ich ehrlich bin, muss ich mich da selber am Schopf fassen: Denn auch ich habe bislang wenig türkische Literatur gelesen. Die Buchmesse ist für mich ein Anreiz, das schnell zu ändern.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
02.10.2008, 09.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL
China als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2009
Nach der Türkei wird China Gastland der Frankfurter Buchmesse sein. Manchem Verantwortlichen in der Buchbranche schlägt das Gewissen. Es gibt Verlagsleiter, Buchhändler, Ehrenamtliche und Funktionäre der Buchhändler- und Verlagsverbände, denen das quer im Magen liegt und die sich dafür aussprechen, im September 2008 nicht an der chinesischen Buchmesse in Peking teilzunehmen, die ein Jahr vor der Frankfurter Buchmesse stattfindet. Angesichts des Vorgehens der chinesischen Staatsmacht gegen die Tibeter mahnt man Distanz an.Die offizielle Haltung der Frankfurter Buchmesse und der Buchhandelsverbände ist natürlich eine andere. Man glaube an Dialog und freie Meinungsäusserung als Mittel zur Lösung von Konflikten, heisst es. Auch die chinesischen Verbände signalisierten den Wunsch zum Kontakt, gerade auch in dieser schwierigen Situation. Man sei sich einig, dass die weiter Öffnung Chinas nur über persönliche Kontakte und gegenseitiges Verständnis laufen könne. Dafür seien Buchmessen eine mögliche Plattform.
Eine schwierige Situation, gerade für eine Branche, die Freiheit, Menschenrechte, Demokratie, Gewaltlosigkeit und Offenheit mit ihrem Wirken durchsetzen will. Was ist der richtige Weg? Hätte Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg nicht vom Zaun gebrochen, wenn die Länder der Welt seine olympischen Spiele boykottiert hätten? Wäre ein Jude weniger vergast worden? Würde die chinesische Regierung ihre Unterdrückungsmassnahmen in Tibet stoppen, wenn wir sie boykottieren? Wahrscheinlich ist der Weg des Dialogs der richtige. Die eigene Meinung deutlich sagen, aber den Kontakt nicht lassen. Nur so kann Veränderung geschehen – auch wenn sie uns viel zu langsam zu geschehen scheint.
27.04.2008, 13.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Qual der Wahl
„Gib mir doch mal einen Tipp, wie ich endlich mit dem Geschichten-Schreiben anfangen kann“, bat mich neulich meine gute Freundin Susanne. Ich erinnerte mich an meine ersten Schritte und riet ihr: „Mach doch bei einem Schreibwettbewerb mit! Das ist ein guter Anreiz, du hast eine anspornende Deadline, eine kompetente Jury und gewinnen kannst du auch noch was dabei.“ Wir mussten nicht lange suchen und fanden gleich in ihrem Lieblingsmagazin einen Schreibkontest zum Thema „Ist es Liebe?“ Kurz darauf entdeckte ich gleich mehrere Möglichkeiten, die Schreibfeder mit anderen zu kreuzen, denn viele Webseiten und Magazine locken zum Vergleich der eigenen Schreibkunst. Auf Spiegel online kann man sich mit eigenen Zeitzeugen-Erinnerungen verewigen, und sogar die Wikipedia lädt derzeit zum 8. Schreibwettbewerb ein, bei dem sich Autoren in spielerischer Weise messen können.
„Egal, ob du als Beste gekürt wirst oder nicht, du gewinnst auf jeden Fall“, spornte ich Susanne an. „Zum einen hast du endlich mit dem Schreiben angefangen und zum anderen wirst du bestimmt genug Material und Erfahrung sammeln, um daraus gleich mehrere Geschichten zu basteln.“ So kam es in der Tat. Der Schreibwettbewerb ihres Lieblings-Magazins ist noch nicht zu Ende, und Susanne hat schon fünf Geschichten zum Thema Liebe verfasst. Doch jetzt haben wir ein anderes Problem: Welche sollen wir nur nehmen?
Übrigens: Dichter rufen wir im Moment auf, ihr schönstes Gedicht einzusenden. Es winken Preise im Wert von mehr als 6'500 Franken. Hier gleich mitdichten:
hwww.jokers.ch/lyrikpreis
25.03.2008, 09.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kölner Leserattentreff
Da muss ich Urlaub nehmen! Vom 29. Februar bis 9. März läuft in Köln die Lit.Cologne. Zum achten Mal. Und sie scheint zu wachsen, denn 2007 waren mehr als 60'000 Besucher gekommen. Vielleicht ist dies ein Grund, warum sich berühmte Schriftstellerinnen und Schriftsteller angesagt haben. Nick Hornby z. B. oder Martin Walser, Julia Franck, Sven Regener, um nur ein paar zu nennen. Wichtig ist den Veranstaltern aber auch der Sachbuchbereich. So sind etwa der Soziologe Richard Sennett oder die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich eingeladen.Interessant finde ich noch zwei andere Fakten: Fünf junge Literaturmagazine wollen einige Abende gestalten, auf denen sich Architekten, Film- und Theaterschaffende, Philosophen, Musiker und Autoren treffen. Und zweitens: Es gibt eine so genannte Lit.Kid.Cologne, die sich an Kinder und Jugendliche wendet und ein prima Programm ausrichtet. So gibt es insgesamt 56 Lesungen für diese „Zielgruppe“, schon für Kinder ab fünf Jahren. Ich will hoffen, dass der „Leseteufel“ in die Kinder und Jugendlichen fährt.
Aber auch alte angegraute Leser wie ich kommen bei insgesamt 150 Lesungen im Lauf der Tage auf ihre Kosten. Es juckt mich wirklich. Gerade habe ich mir das Programm von der Webseite runter geladen. Tickets vorbestellen kann man auch schon …
http://www.litcologne.de
30.12.2007, 12.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL




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